TV Oyten Vampires kassieren vermeidbare 24:25-Niederlage gegen Oldenburg

Kohls vermisst nötigen Biss

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Auch Denise Engelke (beim Wurf) hatte ihre Probleme gegen die starke VfL-Deckung um Kim Balthazar (18).

Oyten - Von Kai Caspers. Nichts wurde es mit einer Überraschung für die Damen des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires: Das Team von Sebastian Kohls unterlag dem VfL Oldenburg II knapp mit 24:25 (13:16). Dabei erzielte ausgerechnet die Ex-Oytenerin Miriam Thamm das vorentscheidende 25:23 für den favorisierten Tabellenvierten.

„Das passte irgendwie zum Spiel, denn auch in dieser Szene waren wir nicht konsequent genug. Dabei hat es genügend Situationen gegeben, in denen wir die Partie auch in unsere Richtung hätten lenken können“, haderte TVO-Coach Kohls mit der extrem hohen Fehlerquote im Spiel seiner Mannschaft. „Qualitativ war es sicher kein guter Auftritt. Bereits zu Beginn war klar zu erkennen, dass es in Anbetracht der großen Nervosität auf beiden Seiten keine hochklassige Partie geben würde. Aber im Gegensatz zu den bisherigen Vergleichen, hat mir auch etwas der nötige Biss für das Derby gefehlt. Auch von den Rängen kamen dieses Mal keine großen Impulse.“

Zwar brachte Kim-Anna Heidorn die Vampires mit 1:0 in Führung, doch im Anschluss hatten die Gastgeberinnen doch einige Probleme mit der von Kim Balthazar sehr gut organisierten VfL-Deckung. Auch Torhüterin Madita Kohorst kaufte dem Kohls-Team mit einigen guten Paraden schnell den Schneid ab – 4:7 (13.). Nur gut, dass auch Insa Janßen im Tor der Vampires einen starken Tag erwischt hatte und ihre Farben im Spiel hielt. Als Anna-Lena Kruse den TVO beim 13:12 (27.) erstmals wieder in Führung gebracht hatte, schien es so, als hätten die Gastgeberinnen endlich das richtige Rezept gefunden. Aber weit gefehlt. Fortan leistete sich das Kohls-Team haarsträubende Fehler im Spielaufbau und wurde dafür vom VfL gnadenlos bestraft. Binnen drei Minuten hieß es 13:16 zur Pause.

Auch nach dem Wechsel war das Spiel geprägt von leichten Fehlern auf beiden Seiten. Doch zumindest Romina Kahler, sie war nach der Pause für Janßen gekommen, ließ sich davon nicht anstecken. Neben einigen glänzenden Paraden leitete sie mit genau getimten „Harpunen“ immer wieder Gegenstöße ein. Zudem sorgte nun auch Lisbeth Balters für viel Unruhe in der Deckung des VfL. Spätestens nach dem 23:23 (56.) durch Denise Engelke war wieder alles offen. Als die neunfache Torschützin jedoch eine Zeitstrafe kassierte und ein Tor von Jacqueline Reinhold keine Anerkennung fand, machte Thamm mit dem 25;23 alles klar für Oldenburg.

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