TV Oyten Vampires von Hude zu keiner Phase gefordert / Kohls: „Anspannung immer hoch gehalten“

Die Pflichtaufgabe erfüllt – 31:19

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Hudes Deckung stellte Denise Engelke (beim Wurf) und den TV Oyten nur selten vor größere Probleme beim 31:19.

Oyten - Von Kai Caspers. Durchaus zufrieden zeigte sich Sebastian Kohls im Anschluss an den 31:19 (15:7)-Erfolg über die HSG Hude/Falkenburg. „Da war sicher noch Luft nach oben. Aber mir war im Vorfeld klar, dass es schwer wird zu glänzen. Doch bis auf kleinere Ausnahmen haben wir die Anspannung immer hoch gehalten und die HSG klar beherrscht“, konstatierte der Coach des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires nach dem Pflichtsieg über den Tabellenletzten.

Lediglich zu Beginn der Partie hatten die Gastgeberinnen kleinere Probleme. Dabei hatte es gut begonnen, als Jana Kokot per Dreher das 2:0 (2.) erzielte. Im Anschluss gelang es den Gästen jedoch den Spielfluss der Vampires mit der offensiven Deckung etwas zu stören. Dazu kam eine schwache Quote des TVO im Abschluss und in der achten Minute sorgte Hudes Schulze für den einzigen Rückstand des Kohls-Teams – 2:3. Mit zunehmender Spieldauer wurde jedoch immer deutlicher, warum die HSG das Schlusslicht der Tabelle ziert. Lediglich Spielmacherin Jessica Galle vermochte die Vampires immer mal wieder vor kleinere Probleme zu stellen. Ansonsten hatte die TVO-Deckung mit der HSG-Offensive nur wenig Probleme, zumal auch Torhüterin Insa Janssen von Beginn an richtig drin war in der Partie. Folge: Nachdem Jacqueline Reinhold ihre Farben mit einem Doppelpack zum 4:3 wieder in Führung gebracht hatte, zogen die Gastgeberinnen unaufhaltsam davon. Nach dem 10:6 (21.) stellte Marielle Juricke mit einem Dreierpack von Linksaußen binnen 90 Sekunden auf 13:6 und sorgte damit frühzeitig für klare Verhältnisse. Für den 15:7-Pausenstand zeichnete Pia Franke mit zwei Toren verantwortlich.

Um seine Spielerinnen gleich wieder auf Betriebstemperatur zu bringen, bat TVO-Coach Sebastian Kohls unmittelbar vor Beginn der zweiten Hälfte zu einer kleinen Sprinteinheit. Allerdings brachte die zunächst nicht den gewünschten Erfolg, denn die ersten beiden Treffer gingen auf das Konto der Gäste. Erst in der 35. Minute nahm das Spiel wieder den gewohnten Verlauf, als Anna-Lena Kruse das 16:9 markierte. Beim 24:14 (46.) durch einen verwandelten Siebenmeter von Denise Engelke betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore. Im Gefühl des sicheren Sieges fehlte es auf Seiten der Gastgeberinnen im Anschluss immer mal wieder an der nötigen Konzentration. Für Kohls, der die gesamte Partie ohne große Aufregung von der Bank verfolgte und dabei sogar ohne Auszeit auskam, jedoch keine große Überraschung. „Es ist doch logisch, dass da mitunter auch mal der Schlendrian einkehrt. Dennoch bin ich mit der Vorstellung sehr zufrieden, zumal ich auch viel ausprobieren konnte. Und wenn mir im Vorfeld einer ein derartiges Ergebnis angeboten hätte – ich hätte es sicher nicht abgelehnt“, hakte Oytens Trainer das Spiel dann auch schnell ab.

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