Konzept für „Gemeinde-Go“ nach Pfingsten

TV Oyten steht Hallenöffnung bevor

Mann der Zuversicht: Günter Klann, Vorsitzender des TV Oyten, hofft mit dem erarbeiteten Konzept auf die Öffnung der Sporthallen nach Pfingsten. Foto: TV Oyten

Oyten - Von Ulf Von Der Eltz. Die Forderung der Gemeinde Oyten nach einem Freiluft-Konzept des TVO, das Trainingszeiten und -Plätze für sämtliche Sparten vorsieht, wurde zur Zufriedenheit aller erfüllt. Somit läuft das Outdoor-Training an den beiden Sporthallen reibungslos – jetzt wird der nächste Schritt in Angriff genommen: Wiedereinstieg in den Hallenbetrieb.

Für Günter Klann abermals eine Herausforderung, von dessen Erfolg er jedoch fest überzeugt ist. „Wir hatten bisher eine äußerst homogene Zusammenarbeit mit der Gemeinde und tüfteln an diesem Wochenende ein Konzept für die Hallenbenutzung aus. Das stellen wir der Gemeinde dann Anfang kommender Woche vor“, erläuterte der Vorsitzende des Gesamtvereins am Freitag auf Nachfrage dieser Zeitung. Dabei hofft er, dass die für Sonnabend vorgesehene Videokonferenz mit den Sparten ein Ergebnis auf den Weg bringt, mit dem die Gemeinde ruhigen Gewissens einer Öffnung zustimmen kann.

Denn trotz des Erlasses des niedersächsischen Innenministeriums, der das Üben unter dem Dach schon ab 25. Mai möglich macht, hat in dieser Angelegenheit die Kommune als Träger den Hut auf. Dass die Türen nicht sofort am Montag wieder aufgeschlossen wurden, ist auch im Sinne von Vereinsboss Klann: „Es sind so viele Dinge wie Hygienemaßnahmen, Toilettenbenutzung, Abstandsregeln und mehr zu berücksichtigen. Da ergibt es doch Sinn, wenn man sich ein paar Tage mehr Zeit nimmt, um zusammen mit der Gemeinde ein schlüssiges Konzept zu erarbeiten. Denn die trägt ja mit dem Hausrecht auch schließlich die komplette Verantwortung, wenn sie uns nach Pfingsten wieder in die Hallen lässt.“

„Alle haben bewiesen, dass es im Freien tadellos funktioniert“

Obwohl es aus Klanns Sicht ebenso schwierig werde wie beim Konzept für die Außenanlagen, setzt er auf die bewährte Zusammenarbeit: „Alle haben bewiesen, dass es im Freien tadellos funktioniert. Das wird uns für die Hallen sicherlich helfen.“

Wichtig sei dabei gewesen, dass es der TV Oyten als einer der größten mit mitgliedsstärksten Vereine im Landkreis Verden alle Sparten für das Training im Freien unter einen Hut bekommen hat: „Die Anlagen sind die ganze Woche über gut besucht. Unser Corona-Beauftragter Wolfgang Horstmann kontrolliert das Geschehen ebenso wie unsere zwei FSJ-ler und wir vom Vorstand. Und bisher ist uns nichts negativ aufgefallen, was die Gemeinde jetzt auch berücksichtigen dürfte.“ Der Vorsitzende verbindet also auch mit dieser Vorbildfunktion die Hoffnung auf die Erlaubnis des Hallen-Re-Starts.

Sammrey streicht Zufriedenheit heraus

Die Zufriedenheit mit dem Outdoor-Konzept streicht stellvertretend für alle Sportler Axel Sammrey heraus. „Wir pflegen ein gutes Miteinander. Keiner kommt dem anderen in die Quere. Es halten sich alle diszipliniert an die in der Corona-Krise erforderlichen Maßnahmen, da habe ich keinerlei Klagen gehört“, versicherte der Trainer der Bezirksliga-Fußballer am Freitag auf Nachfrage. Seine Jungs bittet Sammrey bis zum 27. Juni zu wöchentlich zwei Einheiten, nachdem es vor Pfingsten immer drei gewesen waren: „Dann wird in Barsinghausen hoffentlich eine Entscheidung fallen, wie es weitergeht. Daran orientieren wir die weitere Planung.“

Die Kicker trainieren zurzeit auf der Anlage an der Stader Straße neben den Kunstrasenplatz, den die Handballer nutzen, und auf dem Hauptplatz. Die Beachanlage ist das Revier der Judo-Abteilung. Das Gelände neben der Pestalozzihalle nutzen Leichtathleten mit der Tartanbahn sowie die Turner inklusive ihrer Kurse. Nur die TT-Spieler verzichten auf Outdoor-Einheiten, die für sie völlig unpraktikabel sind.

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