Primus Geestemünde im Glück / Feldt hoch

7:9 – TV Oyten knapp am Riesen-Coup vorbei

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Auch beim 7:9 gegen Geestemünde stark: Oytens Jonathan Feldt.

Oyten - Von Ulf von der EltzVier Stunden unerbittlich gekämpft – dann die Riesen-Überraschung doch verpasst: TT-Landesligist TV Oyten musste sich dem Geestemünder TV 7:9 beugen. „Schade. Nachdem wir aus dem 4:8 ein 7:8 gemacht hatten, hofften wir auf einen Punkt, weil Geestemündes Spitzendoppel Klüver/Krüger als nicht so stark eingeschätzt wird. Aber Gluza/Semmler waren bei 1:3 ohne Chance“, bilanzierte Frank Müller.

Der Kapitän lässt zwar durchblicken, dass der Kampf um den Klassenerhalt auch in der Rückrunde äußerst schwer wird – sieht aber einen Vorteil: „Wir haben dann sechs Heimspiele, also ist noch einiges drin.“ Nach überragender Hinrunde rückt dann Jonathan Feldt an Nummer drei hoch, Oytens Sechser feierte gegen den Aufstiegsfavoriten wieder zwei glatte Drei-Satz-Erfolge und kommt auf die stolze Bilanz von 13:1 Einzeln.

Die Eingangsdoppel liefen mit 2:1 für den Neuling gut, „obwohl da schon mehr drin lag“, wie Müller bekannte. Gluza/Semmler zogen gegen Depperschmidt/Reifschneider deutlich 1:3 den Kürzeren. Im oberen Paarkreuz konnten Marco Gluza und Alexander Semmler den Gästen Yannick Klüver und Anton Depperschmidt kaum das Wasser reichen – 0:4. Ausgeglichen verlief die Partie in der Mitte. Zunächst gab es zwei äußerst spannende Duelle: Arne Fichtner besiegte Lars Krüger 11:7 im fünften Satz, während Frank Müller gegen Daniel Reifschneider ein 0:2 aufholte, den entscheidenden Durchgang aber 6:11 verlor. Später gab es klarere Spielausgänge.

Pech für die Oytener, dass unten die Feldt-Gala nicht reichte. Denn Fabian Kramer war mit fiebriger Grippe ins Match gegangen und musste sich Dominik Hamm 1:3 beugen. „In normaler Form hätte das nicht sein dürfen“, haderte Müller. Wenigstens quälte sich Kramer zu einem Fünf-Satz-Erfolg über Michael Jäckel.

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