TV Oyten fährt 31:20-Kantersieg gegen enttäuschenden VfL Oldenburg II ein / Janßen und Kokot top

Vampires beenden ihren Irrflug

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War gestern Nachmittag beim deutlichen Sieg vom VfL Oldenburg II kaum in den Griff zu bekommen: Oytens zehnfache Toschützin Jana Kokot.

Oyten - Von Frank von Staden. Die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten Vampires beendeten eindrucksvoll ihren Irrflug in die noch junge Saison und feierten gegen einen allerdings auch weit unter Form spielenden VfL Oldenburg II ihren ersten Sieg im dritten Punktspiel, dominierten die Partie klar mit 31:20 (13:10).

Logisch, dass TVO-Coach Sebastian Kohls nach der Flugkorrektur aus dem Tabellenkeller tief durchschnaufte und nach dem auch in der Höhe verdienten Erfolg konstatierte: „Es ist mir völlig egal, wie wir gewonnen haben. Ich hätte auch einen Sieg mit einem Treffer Differenz unterschrieben. Hauptsache, wir haben wieder in die Spur gefunden. Uns fehlte nach den beiden Auftaktniederlagen zumindest im ersten Durchgang etwas das Selbstvertrauen. Doch wir haben den Kopf oben behalten und uns dann regelrecht in die Partie gekämpft. Wichtig war, dass alle Spielerinnen sich reingekniet haben und nicht gewartet haben, bis jemand aus dem Team vorweggeht!“

Diese Aussage darf so absolut unterschrieben werden. Denn im ersten Abschnitt taten sich die Vampires doch recht schwer, kassierten in der Deckung einige unnötige Gegentore und spielten vorn teilweise einfach zu kompliziert, um den VfL frühzeitig kitzeln zu können. Nur gut, dass Keeperin Insa Janßen an viele VfL-Bälle ihre Hände bekam, letztlich mit 19 Paraden neben Haupttorschützin Jana Kokot (10/1) zu einer der Sieggarantinnen avancierte, auch wenn Kohls explizit keinen seiner Schützlinge herausheben wollte. „Nein, jede Spielerin hat heute ihren Teil dazu beigetragen, dass es solch ein deutlicher Sieg wurde.“

Dass der TVO dieses Mal auf Sieggkurs steuern würde, zeichnete sich erstmals fünf Minuten vor der Pause ab, als Kokot vom Kreis das 12:7 erzielen konnte. Und auch, als der VfL kurz nach Wiederanpfiff zum 13:14-Anschluss traf, ließen sich die Gastgeberinnen nicht kirre machen. Im Gegenteil. Von jetzt an standen die Oytenerinnen hinten immer sicherer und offenbarten nun auch vorn Durchschlagskraft. Als dann die noch angeschlagene Denise Engelke, die nur für Siebenmeterwürfe aufs Feld kam, zum 20:14 traf und Sekunden später Anna-Lena Kruse mit unbändigem Willen vom Kreis auf 21:14 stellte, war die Messe für die Gäste gelesen. Während auf der einen Seite nun fast alles klappte, gingen bei den Oldenburgerinnen die Köpfe nach unten. Pia Franke gelang erstmals ein Zehn-Tore-Abstand (58.) – es gab stehende Ovationen.

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