TV Oyten bleibt beim 29:26 gegen Embsen einiges schuldig / Benedikt Pape Intschedes Garant

Sascha Kunze spricht vom Arbeitssieg

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Auch drei Embser Spieler können Oytens Marcel Vornholt nicht am Torwurf hindern.

Oyten - Nach einem hart erkämpften 29:26-Erfolg im Derby über den TSV Embsen rangiert Handball-Kreisoberligist TV Oyten auf Platz vier. Keine Mühe hatte indes der TSV Intschede beim 35:28 gegen eine desolat auftretenden SG Bremen-Ost. Der TSV Daverden II musste sich dem TuS Arsten geschlagen geben.

TV Oyten - TSV Embsen 29:26 (15:13). Wie Oytens Co-Trainer Sascha Kunze schmunzelnd anmerkte, verwandelte der TVO erstmalig in dieser Saison alle Strafwürfe. „Das war lediglich ein Arbeitssieg. Daher wollen wir uns auch gar nicht so lange damit aufhalten, sondern machen einfach einen Haken dran“, ging Kunze auch schnell zur Tagesordnung über. Dabei hatten die Gastgeber zunächst furios begonnen. Doch nach dem 5:1 (6.) riss der Spielfaden auf Seiten des TVO. „Es haben lediglich Kleinigkeiten entschieden. Aber auf unsere gute Leistung in der Defensive lässt sich aufbauen“, bilanzierte Embsens Trainer Reinhard Leprich, der mit seinem Team noch immer auf den ersten Saisonsieg wartet. Dabei wäre auch in Oyten trotz des schwachen Starts etwas möglich gewesen. Nach 48. Minuten hatte Embsen beim 20:20 erstmals ausgeglichen. Doch im Anschluss legten die Gastgeber, angeführt zwölffachen Torschützen Yanik Grobler, noch mal eine Schippe drauf und sicherten sich doch noch den doppelten Punktgewinn. „Bei uns sind einige konstant gut und es gibt einige, die nicht so gut treffen“, stellte Reinhard Leprich fest.

TSV Intschede - SG Bremen-Ost 35:28 (15:11). Während auf Intscheder Seite nach dem wichtigen Sieg großer Jubel ausbrach, war der Frust auf Seiten der Gäste nach der katastrophalen Vorstellung nicht zu übersehen. „So stelle ich mir das vor. Das war über 60 Minuten eine beeindruckende kämpferische Leistung“, resümierte Intschedes Trainer Henning Penzek. Großen Anteil daran hatte sicher Torhüter Benedikt Pape, der eine starke Leistung ablieferte. Sichtlich erbost war indes Gäste-Manager Peter Hadeler: „Das war katastrophal und disziplinlos. So eine Leistung habe ich in den vergangenen zehn Jahren nicht gesehen.“ Nur zu Beginn hatte Bremen-Ost einmal in Führung gelegen. Danach übernahm Intschede jedoch das Zepter und legte ein 7:3 vor. Zwar versuchte der Gast die Hausherren mit einer Auszeit zu stoppen, doch auch die verpuffte wirkungslos. Zur Pause führte das Penzek-Team mit 15:11. Auch nach der Pause blieben die Gastgeber am Drücker und spätestens nach einem Rückraumtreffer von Vitali Keller zum 30:24 (51.) war die Entscheidung gefallen.

TSV Daverden II - TuS Komet Arsten 28:32 (14:17). Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gäste um Shooter Axel Siemer war für Daverden kein Kraut gewachsen. Dennoch zog sich das Team von Ronny Michael achtbar aus der Affäre und lag zur Pause lediglich 14:17 zurück. „Mitte der zweiten Halbzeit hätten wir die Partie ausgleichen können. In Überzahl haben wir dann aber teilweise dilettantisch agiert“, ärgerte sich Daverdens Trainer. Gleichwohl attestierte Michael den Gästen einen verdienten Sieg. „Arsten war deutlich abgebrühter. Aber bei uns hat zumindest der Einsatz und der Kampf gestimmt“, bilanzierte Michael.

bjl

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