Ottersbergs Trainer schiebt Uphusen im Derby am Freitag die Favoritenrolle zu

Sammrey: „Wir müssen um jeden Zentimeter kämpfen“

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Vergangene Saison hatte Uphusens David Airich (links) nicht nur in dieser Szene gegen Syuleyman Shakirov das Nachsehen. Am Ende verlor er das Derby mit seinem TBU in Ottersberg mit 0:1.

Ottersberg - Wohin führt der Weg der beiden Fußball-Oberligisten aus dem Kreis Verden? Zumindest eine leichte Tendenz könnte sich am Freitagabend abzeichnen. Denn um 19.30 Uhr bittet der TSV Ottersberg den punktgleichen TB Uphusen zum Derby. „Wir gehen sicher nicht als Favorit in die Partie. Denn nach dem klaren Erfolg über Hannover dürfte der TBU mit einer breiten Brust anreisen“, erwartet Ottersbergs Coach Axel Sammrey selbstbewusste Gäste.

Von daher ist für Sammrey auch ganz wichtig, dass seine Spieler im Gegensatz zur extrem schwachen Vorstellung beim 1:1 in Göttingen wieder die richtige Einstellung an den Tag legen. Erste Ansätze dafür gab es bereits im Montags-Training. „Alle waren mit einer ganz anderen Intensität als zuletzt dabei. Da war klar zu merken, dass alle heiß auf das Derby sind. Außerdem haben wir unter Flutlicht meistens gute Spiele abgeliefert. Darüber hinaus will sicher keiner mit einer Niederlage gegen Uphusen zum Ottersberger Markt“, fordert Axel Sammrey im Vorfeld die nötigen Tugenden für ein erfolgreiches Derby von seiner Mannschaft. „Wir müssen von Beginn an hellwach sein und um jeden Zentimeter Boden kämpfen. Gelingt uns das, können wir eventuell den Sieg aus dem Vorjahr wiederholen“, erinnert der Wümme-Coach an den 1:0-Erfolg. Dass seine Mannschaft bis dato nicht nur auf den ersten Heimsieg, sondern auch noch auf den ersten eigenen Treffer auf eigenem Platz wartet – für Axel Sammrey liegt es nicht nur an den Stürmern. „Es dürfen auch ruhig andere mal Tore erzielen. Wer, ist mir ganz egal. Hauptsache der Knoten platzt bald“, gibt es für den 57-Jährigen in taktischer Hinsicht keine Geheimnisse. Personell haben die Gastgeber jedoch einige Sorgen. Nachdem sich Johannes Ibelherr laut Sammrey in Göttingen durch seine Ampelkarte selbst aus der Mannschaft gekickt hat, ist auch der Einsatz von Dennis Wiedekamp (Auge noch geschwollen) fraglich. Gleiches gilt für Boris Koweschnikow, der wegen Problemen an der Wade nicht trainiert hat. Auch bei Alexander Huhn beziffert Axel Sammrey die Chancen auf einen Einsatz als sehr gering. Definitiv fehlen werden Alexander Arnhold und Seung Kim. Dennoch ist Ottersbergs Coach zuversichtlich eine schlagkräftige Elf auf den Platz zu schicken.

Gleiches gilt für Andre Schmitz. Zwar muss auch der TBU-Coach mit Mustafa Azadzoy, Jan-Niklas Linde (Dienst), Marvin Osei (privat verhindert), Benjamin Titz (verletzt) und Mirko Jankowski (krank) auf fünf Akteure verzichten, doch ansonsten kann er auf die gleiche Elf wie zuletzt gegen Hannover (4:0) zurückgreifen. Von immenser Bedeutung ist für Schmitz dabei die Rückkehr von David Airich. „Ohne ihn hätten wir sicher nicht so klar gewonnen. David geht eben immer da hin, wo es auch mal weh tut“, könnte der kopfballstarke Stürmer für den Uphuser Trainer eine ganz entscheidende Rolle einnehmen. Da Schmitz die Ottersberger eher mit einer defensiven Grundausrichtung erwartet, mahnt er seine Spieler zur Geduld. „Wichtig ist, dass wir taktisch gut stehen und verschieben. Sollte uns das gelingen, ist für uns sicher etwas drin“, hofft der Uphuser den zuletzt gezeigten Aufwärtstrend an der Wümme fortzusetzen.

kc

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