Ottersbergs Moslehe nach 1:10 genervt

„Fehler wie in der F-Jugend produziert“

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Eine Gelbe Karte nach einem Torjubel holt sich Mazan Moslehe gerne ab – wenn am Ende dann auch ein Sieg herausspringt.

Ottersberg - Von Frank von Staden. Das Ergebnis schlug am Sonntag ein wie ein Vorschlaghammer in eine Glasplatte. 1:10 in Bornreihe bei einem Club, der nicht unbedingt zu den Titelfavoriten gezählt werden darf: Fußball-Oberligaabsteiger TSV Ottersberg steht schon zu Beginn der Landesliga-Saison gehörig unter Druck. Den Ottersberger Ehrentreffer erzielte Neuzugang Mazan Moslehe – und der ist nach diesem Ergebnis genervt und geschockt.

„Unfassbar, ich bin einfach nur sprachlos, wie wir uns präsentiert haben. Und das gegen eine Mannschaft, die beileibe nicht groß besser war als wir. Wenn Bornreihe sich wirklich Hoffnungen auf die Meisterschaft in dieser Liga machen sollte, dann habe ich keine Ahnung vom Fußball“, schüttelte der einstige Regionalliga-Spieler am Montag nur mit dem Kopf.

Der Stürmer musste am Tag nach dem Debakel krank das Bett hüten, „vielleicht hat mich unsere Vorstellung dazu getrieben“, war dem 25-jährigen Hamburger der Humor dann noch nicht ganz verloren gegangen. Doch auch er weiß wie sein sportlicher Leiter, dass jetzt personell noch ganz schnell bis zum 31. August (wird das Wechselfenster geschlossen) nachgebessert werden muss, um nicht gleich in die Bezirksliga durchgereicht zu werden. Markus Bremermann: „Das Ergebnis hat uns die Augen geöffnet. Ja, wir werden darauf reagieren und handeln!“

Vor allem Trainer Torsten Just tut Moslehe leid: „Ich habe schon in vielen Vereinen gespielt, aber kaum einen Coach erlebt, der eine Mannschaft so akribisch vorbereitet. Aber wir haben nach dem 1:1 in Bornreihe Fehler produziert, wie eine F-Jugend! Die haben ausschließlich von unseren krassen individuellen Fehlern profitiert. Wenn wir uns auch in den nächsten Spielen so präsentieren, wird es ganz, ganz schwer für uns. Ich kann nur hoffen, dass das ein Ausrutscher war.“

Moslehe nimmt sich aber auch selbst in die Pflicht, sagt: „Ich weiß ja auch noch nicht, wie die Mannschaft tickt. Und sie kennt meine Laufwege nicht. Also müssen wir uns im Training ganz schnell kennen lernen.“ In Bornreihe ließ sich der Angreifer nach gut 20 Minuten immer tiefer fallen, um sich selbst das Leder zu holen. „Ansonsten hätte ich wohl nicht mehr als vier, fünf Ballkontakte im gesamten Spiel gehabt“, so Moslehes Erklärung.

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