0:1 am Freitagabend gegen Bornreihe

TSV Ottersberg wacht erst nach der Pause auf

Ottersbergs Justin Schmidt sah sich in dieser Szene den Bornreihern Michael Klimmek (23) und Timo Kanigowski (19) gegenüber.
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Kein Durchkommen: Ottersbergs Justin Schmidt sah sich in dieser Szene den Bornreihern Michael Klimmek (23) und Timo Kanigowski (19) gegenüber. Die Barten-Elf verlor das Landesliga-Derby am Freitagabend mit 0:1.

Keine Punkte in seinem ersten Derby: Trainer Mike Barten kassierte am Freitagabend mit dem TSV Ottersberg eine 0:1 (0:1)-Niederlage im Landesliga-Duell gegen den SV BW Bornreihe. Die Heimelf enttäuschte in Hälfte eins und vergab nach einer Steigerung gute Ausgleichschancen.

Ottersberg – Den Aufreger in der Nachspielzeit steckte Trainer Mike Barten am Freitagabend im Anschluss an die 0:1 (0:1)-Niederlage seines TSV Ottersberg im Landesliga-Duell gegen den SV BW Bornreihe fast schon in Bierruhe weg. „Görkem ist berührt worden, hat dann überlegt, ob er weiterlaufen soll.“ Schiri Marvin Hauschild gab den erhofften Strafstoß nicht, pfiff stattdessen ab – keine Punkte für Barten in seinem ersten Derby.

Mehr noch: Der bereits wegen Meckerns verwarnte Artur Janot protestierte heftig und sah vom Referee die Gelb-Rote Karte. Damit fehlt der Kapitän im nächsten Match – die dritte Ottersberger Sperre in wenigen Wochen. Zwar zeigte sich der Wümme-Coach mit der Leistung des Spielleiters insgesamt nicht einverstanden, die Schuld an Niederlage wollte er ihm aber nicht in die Schuhe schieben.

Mike Barten: „In zweiter Hälfte am Limit gespielt“

Die sah er richtigerweise bei seiner Elf, die im ersten Abschnitt viel zu verhalten agiert hatte: „Da hat der Mut gefehlt, wir wollten den Ball oft gar nicht haben und trafen auch nicht selten die falschen Entscheidungen.“ Nach drei guten Chancen, die Bjarne Schnakenberg (7., 27.) sowie Pascal Kranz (34.) vergaben, ging Bornreihe in der 40. Minute hochverdient in Führung: Ballverlust der Ottersberger, Michel Klimmek nutzte das gegen die offene Abwehr aus und vollendete zum 0:1.

Die Heimelf präsentierte sich nach der Pause wesentlich engagierter, setzte den Kontrahenten permanent unter Druck und erarbeitete sich auch Möglichkeiten. „Da haben wir den Kampf angenommen und am Limit gespielt“, lobte Barten. Der Coach erkannte aber auch an, dass „Bornreihe wie die beiden anderen Topteams doch weiter sind als meine Mannschaft. Wir müssen uns dahinter einreihen und auf den vierten Rang hoffen.“

Stenogramm

TSV Ottersberg: Seeger - Brendel, Küsel, Luckyman, Bezek, M. Janot, A. Janot, Karaca (69. Pichler), J. Schmidt (78. R. Janot), K. Schmidt, Colak.

Tor: 0:1 (40.) Klimmek.

Gelb-Rote Karte: A. Janot (90.+3.).

Görkem Colak schoss nach weitem Küsel-Pass drüber (48.), Kai Schmidt scheiterte an Keeper Henner Lohmann, den Nachschuss setzte Wedat Bezek über den Kasten (53.), Patrick Küsel verlängerte eine Bezek-Ecke etwas zu hoch (57.) – der Ausgleich hätte in dieser Phase durchaus fallen können. Danach befreiten sich die Blau-Weißen von der Umklammerung und brachten den Sieg letztlich routiniert über die Runden. Weil sie auch die umstrittene Schlussszene unbeschadet überstanden.

Von Ulf Von Der Eltz

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