TSV Ottersberg II verliert trotz stark verbesserter Leistung daheim das Wümme-Derby gegen den Rotenburger SV II mit 1:2

Nächste Pleite: Hennings angesäuert nach nicht gegebenem Strafstoß

Ottersberg - Zwar zeigte Fußball-Bezirksligist TSV Ottersberg II im vorgezogenen Heimspiel gegen den Rotenburger SV II eine stark verbesserte Leistung gegenüber den Partien davor, dennoch mussten sich die Grün-Weißen im Wümme-Derby mit 1:2 (0:1) geschlagen geben und rutschten damit auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Stefan Hennings

„Wir haben Derby-Charakter bewiesen, konnten uns aber nicht belohnen“, haderte da später Ottersbergs Coach Stefan Hennings vor allem mit einer Szene aus der 75. Minute, als 1. Herren-Leihgabe Edson von RSV-Keeper Lauridsen seiner Meinung nach im 16er zu Fall gebracht wurde, es aber nur Gelb und Freistoß knapp außerhalb des Strafraumes gab. „Das muss Rot und Elfer sein. Und dann geht das Spiel anders aus. Dann hätten wir nach der Gelb-Roten Karten für Roman Janot aus der 70. Minute wieder numerischen Gleichstand gehabt und hätten selbst in Führung gehen können, nachdem wir in Unterzahl den frühen Rückstand ausgleichen konnten. Nein, in den vergangenen Wochen bin ich schon etwas unglücklich mit den Schiri-Leistungen.“ Unglücklich war er allerdings auch mit einem verbalen Ausrutscher eines Rotenburger Spielers: „Patrick Brillowski hat Samet Ögütcen als Flüchtlingskind betitelt, so etwas gehört sich auf dem Platz einfach nicht und zog auch eine Rudelbildung nach sich. Auch da hätte ich mehr Courage vom Unparteiischen erwartet!“

Die ersten 20 Minuten diktierten eindeutig die Hausherren das Geschehen, kassierten mit dem ersten nennenswerten Angriff des RSV durch Meyer das 0:1 (23.). Danach verlor der Aufsteiger den Faden und kam erst nach der Pause wieder besser in Schwung. Als dann Tobias Hülsemeyer am langen Pfosten stehend der Ausgleich nach einer Ecke gelang (73.), witterten die Platzherren Morgenluft, mussten dann aber doch kurz vor dem Abpfiff (86.) das 1:2 durch einen Hinterhaltsschuss aus 16 Metern von Lünzmann schlucken. In der Nachspielzeit parierte dann TSV-Schlussmann Felix Mindermann noch einen von Ercan verursachten Strafstoß (90.+3).

vst

Rubriklistenbild: © Mediengruppe Kreiszeitung

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