TSV Ottersberg schlägt mit runderneuerter Elf und Gastspielern Rotenburger SV mit 5:3

Just-Team setzt Ausrufezeichen

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Rotenburgs Andy Kiel, hier im Zweikampf mit Ottersbergs Jan Schröder (l.), musste in Elsdorf gegen den TSV eine überraschende 3:5-Niederlage hinnehmen.

Ottersberg - Fußball-Landesligist TSV Ottersberg verfügt derzeit zwar nur über eine feste Kaderstärke zwischen 14 und 16 Spielern, dennoch ließ der personell arg gebeutelte Oberliga-Absteiger zum Auftakt der Elsdorfer Sportwoche aufhorchen, fiedelte den alten und zukünftigen Klassenkonkurrenten Rotenburger SV mit 5:3 (2:0) ab.

Klar, dass Neu-Coach Torsten Just da mehr als zufrieden dreinschaute und seinen bisher noch spärlich besetzten Kader gleich einmal etwas Lob verabreichte: „Für das erste Testspiel und nach den wenigen Trainingseinheiten war das wirklich eine ordentlichen Vorstellung, die uns optimistisch stimmt. Derzeit spielen zwar noch einige Gastspieler mit. Doch ich bin sicher, das wir Ende nächster Woche unsere Sollstärke von 18 bis 20 Spieler erreicht haben.“

Die Begegnung hätte vielleicht eine andere Richtung bekommen, wenn zwei RSV-Chancen in den Anfangsminuten gesessen hätten. Doch Tobias Kirschke scheiterte an Jugend-Keeper Felix Mindermann (zuletzt Auslandsaufenthalt). Und dann stand der Schlussmann erneut im Fokus, klärte den Kopfball von Neuzugang Patrick Klee in starker Manier (13.). In der Folgezeit war es der TSV, der mit einer völlig neu formierten Mannschaft (u.a. auch Dariusz Liwiak, SV Hemelingen, ehemals TB Uphusen) zu ersten Chancen kam. Nach einem Foul von Kirschke setzte Abdoul Tekin (noch SV Hemelingen) den Freistoß an die Latte, den folgenden Abschluss von Nicklas Falldorf klärte Torhüter Karim Attia zur Ecke. Der nächste Versuch saß: Das Zuspiel von Falldorf schloss Jan Schröder gegen eine schwach reagierende RSV-Deckung zum 1:0 ab (29.). Und Tekin traf zur Pause dann zum 2:0 (45.).

„Die erste Halbzeit war eine Katastrophe, das waren zu viele individuelle Fehler. Zudem haben die Jungs die taktischen Vorgaben nicht umgesetzt“, kritisierte Fitschen, der nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff das 0:3 durch Schröder schlucken musste. Tim Ebersbach per Freistoß (52.) und Patrick Peter (55.) verkürzten dann aber doch zum 2:3.

„Die Art und Weise, wie wir nach der Pause agiert haben, hat mir gefallen“, so Fitschen. Der Ausgleich lag in der Luft, doch Tino Heimbruch und Patrick Brillowski scheiterten knapp (59./63.). Dafür erhöhten Andre Geisler und Marc Schlichting per Konter auf 5:2 und machten den Sack endgültig zu (68./81.). „Die Mannschaft hat sich den Sieg auch in der Höhe verdient. Wir haben eine hohe Laufbereitschaft und viel Biss gezeigt. Zudem sind wir sehr geschlossen aufgetreten und haben die Vorgaben umgesetzt“, freute sich Just. Somit konnte er auch kurz vor Schluss das 3:5 durch den Ex-Langwedeler Heimbruch verschmerzen (84.).

Den nächsten Test bestreiten die Grün-Weißen nun am Freitagabend in Löhnhorst, wo es je eine Halbzeit lang gegen den Blumenthaler SV und den neuen Schmitz-Club TSV Oldenburg geht.

vst/mk

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