Fußball-Landesligist tut sich gegen bereits abgestiegenen TuS Zeven beim 2:0 lange schwer / „Ende gut, alles gut“

TSV Ottersberg rumpelt sich zum Klassenerhalt

Legt hier uneigennützig zum 1:0 für den heraneilenden Christian Hennings aus: Ottersbergs Kapitän Andre Geisler.  J Foto: von Staden

Ottersberg - Von Frank von Staden. Der TSV Ottersberg kann ab sofort für ein weiteres Jahr in der Fußball-Landesliga planen. Durch einen 2:0 (1:0)-Erfolg im Heimspiel gegen den bereits abgestiegenen TuS Zeven kletterte das Team vom scheidenden Trainer Torsten Just auf Tabellenplatz acht und hat vor dem letzten Spieltag am kommenden Sonnabend fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Allerdings war es letztlich fade Hausmannskost, die die Grün-Weißen in diesem „Zitterspiel“ anboten. Denn lange tat sich der einstige Oberligist enorm schwer gegen wacker kämpfende Gäste, die nicht gewillt waren, die Punkte so einfach herzuschenken. „Im ersten Durchgang war das noch viel zu nervös und rumpelig von uns. Da merkte man, um was es für uns ging. Es fehlte der nötige Zug zum Tor. Zeven hat uns das Leben aber auch sehr schwer gemacht. Doch letztlich heißt es Ende gut, alles gut“, konstatierte da nach dem Abpfiff ein sichtlich erleichterter Ottersberger Übungsleiter, der bekanntlich nach nur einem Jahr den Wümme-Club wieder verlassen wird. Und das eher still und leise, denn eine Verabschiedung gab es im letzten Heimspiel der Saison nicht.

Die Hausherren brauchten gegen den TuS Zeven lange, um sich überhaupt dem Gästetor gefährlich zu nähern. Und so dauerte es dann auch bis zur 35. Minute, ehe der starke Ottersberger Kapitän Andre Geilser den Weg für seine Farben ebnen konnte. Sein Zuspiel innerhalb der Box verwertete der mitgelaufene Christian Hennings zum 1:0. Wer aber dachte, die Zevener würden nun wie sooft in dieser Saison einbrechen, der sah sich getäuscht. Verzeichneten sie schon zuvor einen Außenpfostentreffer durch Wennholz, so blieben sie sie auch nach dem Rückstand immer auf dem Gaspedal.

Nach der Pause allerdings verzeichneten vor allem die Platzherren ein klares Chancenplus, wussten dieses aber lange nicht in Tore umzumünzen. Der eingewechselte Egzon Prcani, Jan Schröder oder auch Nicklas Falldorf scheiterten da aussichtsreich. Und so hieß es tief durchatmen, als der durchbrechende Diallo seine Endstation beim stark reagierenden Ottersberger Schlussmann Felix Mindermann fand. Der Eggert-Herausforderer machte überhaupt ein fast fehlerloses Spiel. Letztlich war es dann erneut der nimmermüde Geisler, der die Entscheidung einläutete. Sein Zuspiel versenkte der kurz zuvor eingewechselte Lukas Klapp zum erlösenden 2:0 (84.) in den Zevener Maschen.

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