TSV Ottersberg muss sich aber dennoch SV Eintracht Lüneburg mit 0:2 geschlagen geben

Eggert hält lange die Null fest

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Mathew Gaytan Manriquez gehörte am Sonntag noch zu den auffälligeren Spielern im Dress des TSV Ottersberg, der mit 0:2 unterlag.

Ottersberg - Von Frank von Staden. Lange roch die personell arg gebeutelte „Bambini-Elf“ des TSV Ottersberg im Landesliga-Heimspiel gegen den SV Eintracht Lüneburg an einem 0:0, am Ende aber ging den Hausherren aber doch die Puste aus, hatten die Gäste in der Schlussphase mehr zuzusetzen und siegten nicht unverdient noch mit 2:0 (0:0).

Schon zur Pause hätten die Kicker aus der Bezirkshauptstadt führen müssen, ließen aber in einem ganz schwachen Landesliga-Spiel doch einige gute Chancen aus und machten so Ottersbergs Keeper Tim Eggert zum besten Mann auf dem Spielfeld. Der hielt lange die Null fest, zumal den Gästen auch nur ganz wenig einzufallen schien, um die Youngster-Truppe von der Wümme in die Schranken zu weisen. Erst in der Schlussphase, als die Kräfte der Grün-Weißen bei schwülwarmen Wetter immer mehr schwanden, TSV-Coach Torsten Just aber aufgrund Spielermangel nicht reagieren konnte, musste sich Eggert dann doch noch geschlagen geben. Erst traf David Mehl, der zuvor doch einige Chancen sträflich liegen ließ, nach einer erstmals flüssig vorgetragenen Kombination zum 0:1 (78.), dann legte der eingewechselte Sebastian Völcker nach, als die Hausherren alles nach vorn geworfen hatten und so klassisch ausgekontert werden konnten (88.).

Beide Trainer ließen später an dieser Partie auf sehr überschaubarem Niveau nur wenig gute Haare. Lüneburgs Coach Maik Peyko konstatierte: „Zumindest in der ersten Halbzeit war es Katastrophenfußball! Da war ich zur Pause mal so richtig stinkig. In Durchgang zwei war es von uns dann etwas besser, doch bei einem Chancenplus von 17:3 kann ich schon erwarten, dass meine Jungs das Ganze früher entscheiden.“

Auch Torsten Just war nach dem Abpfiff mehr als angefressen, zumal seine Akteure nicht eine 100prozentige Chance herausarbeiten konnten: „Ein echter Grottenkick! Wir haben zu keinem Zeitpunkt an die Leistungen der vergangenen beiden Wochen anknüpfen können. Doch das war abzusehen, da ich seit einiger Zeit nur noch sieben Spieler beim Training begrüßen kann. In Normalform müssen wir bei der Lüneburger Vorstellung zur Pause mit 3:0 führen!“

Ganz ähnlich sah es dann Tim Eggert: „Wenn man keine einzige Chance herausspielt, um vorne ‘ne Hütte zu machen, dann muss man gegen diesen Gegner zumindest ein 0:0 mitnehmen!“

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