TSV Ottersberg lässt auch in Ahlerstedt Federn / Sonntag kommt Schneverdingen

Individuelle Fehler bringen Just zum Verzweifeln – 0:3

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Will von seinem Team am Sonntag mit einem Dreier beschenkt werden: Coach Torsten Just.

Ottersberg - So langsam findet sich Fußball-Landesligist TSV Ottersberg in der Tabellenregion wieder, die ihm schon in der vergangenen Saison bestens bekannt war – im Keller. So rutschte der Oberliga-Absteiger nach dem 0:3 (0:1) am Mittwochabend in Ahlerstedt auf Rang 15 ab und steht am Sonntag im Heimspiel gegen Schneverdingen schon leicht unter Zugzwang.

Was Ottersbergs Coach Torsten Just so langsam zur Verzweiflung bringt, sind die immer wiederkehrenden individuellen Fehler, die die Grün-Weißen ins Hintertreffen geraten lassen. „Denn zumindest im ersten Abschnitt haben wir in Ahlerstedt nicht schlecht gespielt, doch erneut wurde ein Fehler von uns gnadenlos bestraft“, so Just, der das 0:1 aus der 38. Minute durch Dennis Meibohm mehr als unnötig befand. Im zweiten Abschnitt versuchten die Ottersberger dann das Ergebnis zu egalisieren, „doch wieder war es ein krasser individueller Bock, der uns das 0:2 bescherte.“ Das erzielte erneut Meibohm (63.). Als dann Andre Geisler wenig später (75.) Gelb-Rot sah, war der Drops für den TSV gelutscht. Das 3:0 durch Jendrik Hauschild zehn Minuten vor dem Abpfiff setzten dem Ganzen dann noch die Krone auf. „Es ist bedauerlich, dass wir den Gegner immer wieder durch Nachlässigkeiten stark machen. Langsam müssen meine Jungs begreifen, dass man in dieser Liga nicht mehr alles nur noch technisch lösen kann“, fordert der Ottersberger Übungsleiter in Zukunft sehr viel mehr Kampfbereitschaft von seinem Team und am Sonntag im Heimspiel dann quasi eine Wiedergutmachung. „Ahlerstedt war eigentlich ein Gegner, gegen den ich mir etwas ausgerechnet habe. Ergo muss jetzt etwas Zählbares am Sonntag her“, sagt Just, der dann wohl endlich auch seinen brasilianischen Neuzugang „Edson“ in den Spielberichtsbogen eintragen lassen kann. Das war in Ahlerstedt nicht möglich, obwohl der Angreifer vom NFV die Freigabe für den 5. Oktober erhalten hatte. Als ihn dann Ottersbergs sportlicher Leiter Markus Bremermann in Ahlerstedt aufnotieren wollte, war das nicht möglich. Klärt Just auf: „Der DFB hatte ihn erst für Mittwochnacht null Uhr freigegeben. Hoffentlich kommt jetzt nicht noch die UEFA oder FIFA und gibt ihn erst für Sonntag null Uhr frei. Was für ein Irrsinn diese Verbandsposse!“ Fraglich ist indes weiterhin der angeschlagene Dominik Rosenbrock.

vst

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