TSV Ottersberg 0:0 in Egestorf / Arnhold sieht berechtigt Rot

Tim Eggert hält den Punkt fest

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Lieferte auch im letzten Punktspiel des Jahres eine einwandfreie Leistung ab: Ottersbergs Oberliga-Keeper Tim Eggert.

Ottersberg - Ein Punkt zum Jahresabschluss beim 0:0 in Egestorf verhalf Fußball-Oberligist TSV Ottersberg zwar nicht zu einem Befreiungsschlag im Tabellenkeller, doch zumindest sind die Nichtabstiegsplätze damit nicht völlig in weite Ferne gerückt, beträgt der Abstand aber doch schon fünf satte Zähler.

Für dieses Remis aber musste die Wümme-Elf enorm arbeiten, spielte sie doch ab der 42. Minute in Unterzahl, da sich Alexander Arnhold direkt vor den Augen des Schiedsrichterassistenten zu einem Ellbogenschlag hinreißen ließ, nachdem ihn sein Gegenspieler provoziert hatte. „Das darf ihm niemals passieren“, ärgerte sich da später TSV-Coach Axel Sammrey, der so nach ordentlicher ersten Halbzeit umbauen musste. Er stärkte mit dem zuletzt kaum trainierenden Dennis Wiedekamp die Deckung, nahm dafür Dennis Thüroff aus der Partie (Sammrey: „Er hatte eigentlich eine starke Partie abgeliefert“) und beorderte David Schmude von der linken Außenbahn ins Zentrum. Schachzüge, die sich auszahlen sollten. Zwar hatten die Gastgeber klare Feldvorteile, spielten sich aber kaum Hochkaräter heraus. „Das lag vor allem daran, dass Tim Eggert wieder einmal eine bärenstarke Leistung im Tor abrufen konnte und alles wegpflückte, was da in seinen Strafraum kam. Zudem war er auch noch bei zwei strammen Schüssen aus dem Hinterhalt auf dem Posten“, verteilte Sammrey da ein Sonderlob, vergaß aber auch seine anderen Schützlinge nicht: „Alle haben für diesen Punkt alles gegeben!“ Und läuft es am Ende etwas glücklicher, dann hätten die Gäste fast noch einen Dreier mitnehmen können. Denn in der Schlussviertelstunde ließen die Egestorfer gleich drei Konter der Grün-Weißen zu, die diese aber letztlich nicht eiskalt zu Ende spielten. Zweimal bot sich dabei dem jungen Seung Hyun Kim die Möglichkeit, die Partie auf den Kopf zu stellen, einmal zeigte sich dann Dennis Wiedekamp nicht abgebrüht genug.

vst

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