TSV Ottersberg bleibt erneut ohne Punkt und Tor vor heimischer Kulisse – 0:2 gegen VfV Hildesheim

Sammrey-Elf wird Fluch nicht los

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Wohl die entscheidende Szene im Spiel des TSV Ottersberg gestern gegen den VfV Hildesheim: Jonathan Schmude ist bereits an Keeper Nils Zumbeel vorbei, jagt das Sportgerät aber neben das Tor.

Ottersberg - Von Frank von Staden. Das entwickelt sich so langsam zu einem echten Heimfluch: Auch die vierte Oberliga-Partie vor heimischer Kulisse ging gestern dem TSV Ottersberg durch die Lappen, musste sich das Team von Trainer Axel Sammrey dem VfV Hildesheim mit 0:2 (0:1) nach Toren von Omar Fahmy per Handelfmeter (10.) und Philipp-Bruno Rockahr (47.) geschlagen geben und wartet somit auf eigenem Platz immer noch auf den ersten Punkt als auch auf den ersten selbst geschossenen Treffer.

Ottersbergs Verteidiger Dennis Wiedekamp, der gestern wieder eine fast fehlerlose Partie ablieferte, brachte es da schnell auf den Punkt: „Wir bräuchten mal einen, der uns vor der Bude nicht nur einen Eck- oder Freistoß beschert, sondern einen Anstoß!“ Denn wieder einmal zeigten die Gastgeber beileibe keine schlechte Vorstellung, agierten auch bis 20 Meter vor dem VfV-Gehäuse recht inspiriert, doch dann waren die Grün-Weißen am Ende mit ihrem Latein, verfingen sich entweder in einer vielbeinigen Hildesheimer Abwehr, vergaßen im rechten Moment den Torabschluss oder aber ließen dann auch 100-Prozenter leichtfertig verstreichen. „Der Schlüssel zu unserem verdienten Sieg war sicherlich unsere schnelle Führung und dann kurz darauf der verpasste Ausgleich der Ottersberger nach einem Geschenk von uns“, befand dann auch Hildesheims Übungsleiter Jürgen Stoffregen. So durfte Jonathan Schmude allein auf Keeper Nils Zumbeel zueilen (11.), hatte diesen auch schon umspielt, doch jagte er dann das Sportgerät aus zwei Metern neben das Gehäuse. „Macht er das Ding, geht das Spiel von vorne los. So aber müssen wir weiter einem dummen Rückstand nachlaufen und bekommen dann kurz nach der Pause einen Sonntagsschuss zum 0:2“, zeigte sich da Sammrey froh, dass jetzt wieder ein Auswärtsspiel ansteht, „denn unsere Ergebnisse zuhause sind ja eine mittelschwere Katastrophe!“ Über Fahmys Führungstreffer wollte sich der Coach nicht großartig echauffieren, auch wenn der für die Gäste eher als Schiedsrichtergeschenk betrachtet werden muss. Nach einem Eckstoß wollte Verteidiger Alexander Huhn den Ball wegschlagen, traf diesen aber nicht richtig und bekam das Leder an die Hand. „Kann man geben, muss man nicht“, sagte da der Trainer, obwohl ihn diese Szene noch lange nach Spielschluss auf die Palme brachte, zumal Schiedsrichter Patrick Brandt erst auf das Winken seines Assistenten reagierte. Als dann der diesmal als Innenverteidiger aufgelaufene Stefan Denker Rockahr zu lange gewähren ließ, jagte dieser den Ball aus spitzem Winkel in den Knick – 0:2 (47). Danach gingen die Platzherren volles Risiko, stellten nach 70 Minuten auf Dreierkette um. Doch auch das brachte herzlich wenig, denn es fand sich einfach niemand, der ein TSV-Tor erzielen wollte.

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