TSV Ottersberg betreibt gegen MTV Dannenberg Wiedergutmachung

Just-Team wie verwandelt – 4:1

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Jan Schröder (r.) gelang gestern das 3:1.

Kreis-Verden - Von Frank von Staden. Ottersberg Kreis-Verden - Von Frank von Staden. Wie verwandelt trat Sonntagnachmittag Fußball-Landesligist TSV Ottersberg nach der „Schande von Bornreihe“ auf, zeigte gegen einen am Ende entnervten MTV Dannenberg sein wahres Gesicht und betrieb beim verdienten 4:1 (2:1)-Erfolg Wiedergutmachung für das erlittene 1:10 in der Vorwoche.

Coach Torsten Just, der an der Linie engagiert wie Rumpelstilzchen herumhüpfte und aufgrund zu lauten Reklamierens von den Unparteiischen schon drei Minute vor Ende der ersten Hälfte der Trainerbank verwiesen wurde, blickte nach dem Abpfiff dann auch sehr zufrieden drein und war auf die Frage, ob seine Mannschaft alles besser als noch vor einer Woche gemacht hätte, gar zum Scherzen aufgelegt: „Wieso, was war denn letzte Woche? Keine Ahnung, zumindest meine Woche hatte nur sechs Tage!“ Dann schwang sich der Übungsleiter aber doch zur sachlichen Analyse auf, konstatierte: „Wir haben diesmal alles das gezeigt, was in dieser Liga gefordert wird. Die Einstellung hat gestimmt, die Laufbereitschaft hat gestimmt – ja, wir haben viel richtig gemacht!“

Vor allem schienen die Gäste von der Aggressivität und dem Spiel der Hausherren in die Spitze völlig überrascht zu sein. Denn zur Pause hätten die Gastgeber eigentlich schon den Sack zu machen können. Doch zu diesem Zeitpunkt hieß es nur 2:1. Auf sehr hohem und dadurch langsamen Rasen fiel bereits nach sechs Minuten das 1:0, als Dramane Kindo nach Flanke von Jan Schröder ein Eigentor unterlief. Das 1:1 durch Alexandar Skorchev war dann eher ein Geschenk der nicht immer sattelfesten Ottersberger Defensive, doch noch vor der Pause legte Mazan Moslehe per Strafstoß den Grundstein zum Erfolg, nachdem der Unparteiische ein vermeintliches Handspiel von Kindo im 16er ahndete (40.). Weitere gute Chancen ließen die TSVler ungenutzt.

Nach dem Wechsel ließen die Grün-Weißen weiter Ball und Gegner gut laufen, ließen zudem keine Müdigkeit ob des hohen Tempos erkennen. Lohn dafür waren zwei weitere Treffer durch Jan Schröder (51.) sowie den gestern starken 17-jährigen Daniel Moderau. Allerdings hätte das Ergebnis auch 8:4 enden können. Auf beiden Seiten gab es weitere, teilweise beste Torchancen für die Zuschauer zu sehen.

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