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Ostersamstag wieder ein Renntag in der Bremer Vahr

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Freuen sich auf den Renntag Ostersamstag, von links: Andreas Sponbiel, Pavel Vovcenko, Frank Lenk.
Freuen sich auf den Renntag Ostersamstag, von links: Andreas Sponbiel, Pavel Vovcenko, Frank Lenk. © Kaschek

Bremen – Es ist wieder soweit: Nachdem die Galopprennbahn in der Bremer Vahr im vergangenen Herbst ihr großes Comeback gefeiert hatte, findet auch an Ostern wieder ein Renntag statt. Auch wenn ein Comeback des traditionellen Termins am Karfreitag nicht realisiert werden konnte, freut sich Pavel Vovcenko, Trainer in Bremen-Mahndorf, auf das Heimspiel am Sonnabend, 16. April.

Der Vorstand des Bremer Rennvereins e. V. rund um Präsident Frank Lenk, Pavel Vovcenko und Andreas Sponbiel hatte im Vorfeld des Renntages in der Vahr die hiesigen Vertreter zu einer Pressekonferenz geladen. Noch am Vortag war Pavel Vovcenko, der in Achim Bollen wohnhaft ist, auf der Galopprennbahn in der Vahr im Einsatz gewesen und hatte in ehrenamtlicher Tätigkeit die Tribüne gesäubert und die Grasnarbe gewalzt.

Besonders im Fokus standen die geplanten Baumaßnahmen seitens der Stadt Bremen, die eine asphaltierte Wegeverbindung quer über das Gelände der Galopprennbahn anstrebt. Der Bremer Rennverein hat nun Klage eingereicht. „Wir haben auf aktuelle Formfehler hingewiesen. Wir erwarten das Ergebnis in etwa zwei Wochen“, erklärt Frank Lenk, der die Chancen eines Erfolges für das Verfahren durchaus positiv sieht. Bislang lehnte die Stadt einen Bau eines abgesenkten Weges, der an den Renntagen wie in Hamburg aufgefüllt werden kann, ab, obwohl der Pferdesportverband um Walter Kind die Mehrkosten dafür tragen würde.

Schon knapp 800 Tickets verkauft

Trotz allem blickt Pavel Vovcenko positiv in die Zukunft und freut sich auf den Start seiner Schützlinge auf der Heimatbahn. Vier Pferde aus seinem Stall werden versuchen den langersehnten ersten Heimsieg zu erringen, der dem Team im November noch verwehrt blieb. Besonders mit Spannung erwartet wird der Auftritt des dreijährigen Waldadlers, der im Rennen für dreijährige sieglose Pferde sein Jahresdebüt gibt. Der Sohn des legendären Deckhengstes Adlerflug besitzt nämlich eine Nennung für das Deutsche Derby, das im Juli in Hamburg gelaufen werden wird. In Bremen tritt Waldadler, der dem Stall California gehört, nun gegen andere hoffnungsvolle Kandidaten an, von denen der eine oder andere ebenfalls die Route Richtung Blaues Band einschlagen könnte. „Nach dem Start werden wir sehen, wo wir mit Waldadler stehen“, erklärt Pavel Vovcenko. Die Derbyhoffnung des Vovcenko-Stalles kommt im zweiten Rennen, um etwa 15 Uhr an den Start.

Pavel Vovcenko hofft auf einen Heimsieg

Schon vor wenigen Tagen startete der Vorverkauf für den Renntag, der dieses Mal keinen Corona-Beschränkungen unterliegt Mit dem Ergebnis ist man zufrieden: Knapp 800 Tickets wurden schon verkauft. Der Einlass erfolgt ab 13 Uhr, der Start des ersten Rennens ist für 14.30 Uhr vorgesehen. An der Tageskasse kosten die Tickets 12 Euro, Kinder unter 14 Jahren erhalten freien Eintritt. Geplant sind zwei weitere Renntage, die am 6. August und 16. Oktober über die Bühne gehen sollen. Diese Termine sind auch schon bei der Bremer Zwischenzeitzentrale angemeldet worden. Ausschlaggebend dafür ist der Erfolg im Verfahren um die geplante Wegeverbindung.  kk

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