Elfi Schnakenbergs Wallach triumphiert in Krefeld / Sonntag Renntag in Verden

Olesko feiert Außenseitersieg

Verden - Eine Woche vor dem Verdener Galopprenntag (Sonntag, 2. Juni, 14 Uhr) waren die Trainer aus dem Kreis Verden schon in guter Form. In Krefeld gab es je einen Sieg für Elfi Schnakenberg (Blender-Jerusalem) und Pavel Vovcenko (Achim-Bollen).

Trainerin Elfi Schnakenberg hatte in einem Ausgleich IV über 1 200 Meter den fünfjährigen Wallach Olesko gesattelt. Mit Pascal-Jonathan Werning kam der 108:10-Außenseiter zu einem knappen Sieg. Im Ziel lag Olesko einen „Kopf“ vor Nareion mit Stefanie Hofer und Artenus mit Jennifer Korbus. Olesko hat jetzt wieder seine gute Vorjahresform zur Hand und wird auch in den nächsten Rennen zu beachten sein. Fast hätte Schnakenberg noch ein zweites Rennen gewonnen, doch der vierjährige Hengst Tasci konnte in einem Ausgleich IV über 1 300 Meter seiner Favoritenrolle nicht ganz gerecht werden. Mit Stephen Hellyn im Sattel musste sich der 21:10-Favorit überraschend dem fünfjährigen Wallach Madavan mit dem Inder Bayarsaikhan Ganbat im Sattel geschlagen geben. Dritter in dieser Prüfung wurde der von Jördis-Ina Meinecke (Verden) trainierte und sich im Besitz des Stalles Moorbock befindliche zehnjährige Wallach Dark Fellow mit Reiterin Olga Laznovska.

Eine Stunde später gab es in Krefeld doch noch einen Sieg für den Verdener Stall Moorbock. Die von Pavel Vovcenko trainierte siebenjährige Stute Mariquita zeigte ein glänzendes Debüt im Hindernissport. Gleich bei ihrem ersten Start über die Sprünge gewann Mariquita mit Vlastislav Korytar im Sattel ein Jagdrennen über 3 800 Meter überlegen mit 16 Längen Vorsprung und ließ dabei in der Endphase bewährten Steeplern keine Chance. Platz zwei belegte Supervisor mit Bohumil Nedorostek und Dritter wurde der lange führende Borgo aus dem Stall von Elfi Schnakenberg mit Sohn Oliver im Sattel. Auf das „falsche Pferd“ gesetzt hatte Hindernischampion Cevin Chan (Achim), denn der von ihm gerittene Halbblüter Semicolon spielte keine Rolle.

Der Achimer Patrick Gibson muss weiter auf seinem 14. Saisonsieg warten. In Mülheim an der Ruhr musste er sich in einem Ausgleich IV über 1 400 Meter mit dem 20:10-Favoriten War Bride aus dem Stall von Yasmin Almenräder (Mülheim) mit Platz drei begnügen und einen Tag später in Hassloch machte ihm das schlechte Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung. Der Renntag musste im Laufe des Nachmittags aufgrund der vielen Regenfälle abgebrochen werden, um die Sicherheit für Pferd und Reiter zu gewährleisten.

Am Sonntag öffnen sich endlich wieder die Startboxen in Verden. Donnerstag steht definitiv fest, welche Besitzer, Trainer und Jockeys dabei sind. · jho

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