Ole Sievers: „Erst einmal in Hülsen Fuß fassen“

Zum SVV: Ole Sievers.
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Zum SVV: Ole Sievers.

Hülsen – Sicher, wenn es nach Ole Sievers geht, könnte es langfristig eine durchaus vorzeigbare Klasse werden: „Höher klingt immer gut!“ Doch der 20-Jährige will im neuen Jahr zunächst kleine Schritte machen – daher wechselt der Stürmer vom FC Verden 04 II zum SVV Hülsen, für den er 2021 sofort die Freigabe hat. „Ich möchte erst einmal dort in der Bezirksliga Fuß fassen, schließlich komme ich aus der Kreisliga und muss meine Fähigkeiten ausbauen“, erläuterte der Abiturient am Mittwoch auf Nachfrage dieser Zeitung seinen Abschied vom Heimatverein.

Am Hubertushain hatte es für den Sohn von Stürmer-Legende Jan Sievers 2005 begonnen und bis in die U19-Niedersachsenliga mit dem JFV Verden/Brunsbrock geführt. Im Herrenbereich ging es im Kreisliga-Team weiter, in der gerade wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Saison kam er in vier von fünf Spielen zum Einsatz und erzielte dabei einen Treffer.

Im Vorjahr hatte Sievers schon mal beim Neubarth-Team angeklopft: „Aber ich habe gemerkt, dass es noch nicht für die Landesliga reicht. Danach kam auch keine Rückfrage mehr von der Ersten, also entschloss ich mich für den Wechsel nach Hülsen.“ Ein Schritt, der dem BBS-Schüler nicht leicht fällt, „ich habe ja gerne hier gespielt. Ich denke jedoch, dass ich beim SVV mein Potenzial besser ausschöpfen kann und nun im Herrenbereich eine Klasse höher angreifen will.“

In 15 Jahren hat Ole Sievers schon einige Positionen durchlaufen, sich aber auf die des klassischen Neuners festgelegt: „Mittlerweile bin ich 1,94 Meter groß und versuche, meine Zweikampfstärke in die Waagschale zu werfen und zielstrebig Torabschluss zu suchen.“ Dass der Neu-Hülsener dabei im Spielstil allein schon optisch seinem Senior ähnelt, hört er ständig: „Auch okay so, Papa ist schließlich mein großes Vorbild.“ Wobei Sievers junior kaum glaubt, eine derartige Karriere hinzulegen – Vater Jan schaffte es zum Leistungsträger in der 2. Bundesliga. Nach dem Abitur plant Ole Sievers den beruflichen Einstieg im Bereich Industriekaufmann.

SVV-Coach Jan Twietmeyer freut sich: „In der Sturmmitte fehlte uns ein Typ wie Ole – abschlussstark, athletisch, groß.“ Schon vor zwei Jahren wollte er Sievers zusammen mit Tjare Müller und Felix Wolf aus der U19 des JFV holen, der Blondschopf entschied sich aber damals zum Verbleib beim Stammverein.  vde

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