TV Baden: Guter Heilungsverlauf bei Ole Sagajewski

Nach Knie-OP: Comeback aber noch in weiter Ferne

Ole Sagajewski
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Ole Sagajewski

Am 16. November musste sich der Badener Zweitliga-Volleyballer Ole Sagajewski am linken Knie operieren lassen, ein Knorpelschaden zwang ihn dazu. Derzeit arbeitet der 22-Jährige akribisch an seinem Comeback. Der Heilungsverlauf ist dabei optimal - doch dass er noch in dieser Saison ein Punktspiel bestreiten kann, davon ist der Außenspieler nicht wirklich überzeugt.

  • Badens Volleyballer Ole Sagajewski arbeitet am Comeback
  • Heilungsverlauf nach Knie-OP bisher optimal
  • Der 22-Jährige hat diese Saison aber schon fast abgehakt

Baden – Das Weihnachtsfest verbrachte Ole Sagajewski bereits im engsten Familienkreis – und auch Silvester wird der Leistungsträger der Badener Zweitliga-Volleyballer sehr, sehr ruhig angehen lassen. Das ist vor allem seinem noch lädierten Knie geschuldet – und natürlich den staatlichen Vorgaben aufgrund der Corona-Pandemie.

Der Außenangreifer, der seinen letzten Auftritt im Trikot des TV Baden am 10. Oktober 2020 im Heimspiel gegen den Kieler TV hatte, ehe ihn ein Knorpelschaden im linken Knie zur unfreiwilligen Pause zwang, gibt sich da sehr diszipliniert, sagt: „Ich kann mir doch keinen reinbolzen und dann vertrete ich mich vielleicht! Das geht gar nicht. Ich will gleich zu Beginn des kommenden Jahres mit ersten Aufbauarbeiten beginnen, Physiotermine stehen schon.“

Geduld ist nach der Knie-OP gefragt

Der Heilungsverlauf beim 22-Jährige hat nämlich einen so perfekten Weg eingeschlagen, dass er schon früher als die meisten Anderen mit derselben Verletzung mit der Reha beginnen kann. Auch wenn er sagt: „Ich muss Geduld haben. Ich hangel mich so langsam wieder in den Alltag rein. Nach der OP Mitte November war es schon brutal schwer, sich mit der Schiene auf zwei Gehhilfen zu bewegen. Jetzt brauche ich nur noch eine Krücke, da geht es doch langsam besser und ich merke, wie es täglich voran geht.“

Nach der speziellen Operation (AMIC Methode), „bei der der geschädigte Knorpel mit körpereigenen Zellen angereichert wird und die erst seit 2013 angewandt wird“, so Sagajewski, wurde das Knie in eine Schiene mit einem Abknickwinkel von 30 Grad gelegt. „Dieser wird in den nächsten Tagen auf 60 Grad erhöht. Step by Step wird es dann mit der Reha weitergehen. Mitte Februar wird noch einmal ein MRT gemacht und dann weiß ich, welche Fortschritte ich gemacht habe. Aber ich bin unglaublich zuversichtlich. Denn die Ärzte haben gesagt, dass die OP so gut verlaufen ist und der Heilungsprozess so positiv aussieht, dass sie all das gerne in einem Magazin dokumentieren würden“, klärt da der Student auf.

Ich glaube, diese Saison kann ich wahrscheinlich abhaken!

Ole Sagajewski

Trotz des bisher optimalen Verlaufes hat Sagajewski nur sehr geringe Hoffnungen, dass er noch einmal in dieser Saison in einem Punktspiel den Ball über das Netz wuchten wird können. Zwar hängt der Spielbetrieb bekanntlich aufgrund der Pandemie auch in der 2. Bundesliga etwas hinterher, „doch ich denke, realistisch gesehen wird es wohl nicht reichen. Natürlich fehlt mir mein Sport ungemein. Doch ich werde erst grünes Licht geben, wenn ich wieder völlig hergestellt und voll fit bin. Nein, ich glaube, diese Saison kann ich wahrscheinlich abhaken!“

Von Frank Von Staden

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