29-Jähriger kommt von der HSG Delmenhorst

Olaf Sawicki – ein neuer Keeper für SG Achim/Baden

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SG-Manager Cord Katz (l.) und Co-Trainer Thorben Schmidt (r.) freuen sich auf Neuzugang Olaf Sawicki

Achim/Baden - Von Ulf von der Eltz  und Björn Lakemann. Dritter Neuzugang für die SG Achim/Baden: Manager Cord Katz stellte am Montagabend Keeper Olaf Sawicki vor. Der 29-Jährige kommt von der HSG Delmenhorst und ist sofort spielberechtigt. Weitere erfreuliche Nachricht: Florian Block-Osmers verlängerte seinen Vertrag beim Handball-Oberligisten um ein Jahr.

Für diesen Zeitraum hat sich der Verein auch mit Sawicki geeinigt, nachdem der Kontakt über den ebenfalls an der Delme aktiv gewesenen Benjamin Janssens entstanden war. „Olaf ist eine richtige Heißdüse und wird auf dem Parkett Dampf machen“, freut sich Katz über den Zuwachs zwischen den Pfosten. Zumal sich Mirco Thalmann am Ende der Saison beruflich zunächst nach München verabschiedet. Die SG-Verantwortlichen können sich auch vorstellen, dass Sawicki im Notfall sogar in der Zweiten aushelfen würde.

Der Außendienst-Mitarbeiter hatte die Saisonvorbereitung noch in Delmenhorst absolviert, war dann jedoch aussortiert worden und hatte sich auf Vereinssuche begeben. Janssens, im vergangenen Sommer von Delmenhorst nach Achim/Baden gewechselt, lotste den Schlussmann zum SG-Training, weil dort seinerzeit ein Keeper gefehlt hatte. „Nach zwei, drei Einheiten habe ich mir Olaf geschnappt und mich über seine Ambitionen informiert. Dann sind wir uns einig geworden“, berichtete Katz auf Nachfrage dieser Zeitung.

In der hiesigen Handball-Szene ist Sawicki kein Unbekannter, schließlich hatte er vor seiner Delmenhorster Zeit für Neerstedt, Barnstorf/Diepholz, Grambke/Oslebshausen und Brinkum schon im Kasten gestanden.

Bleibt: Florian Block-Osmers.

Auch in der kommenden Spielzeit kann sich die SG Achim/Baden auf die Dienste von Führungsspieler Florian Block-Osmers verlassen. Das gab SG-Manager Cord Katz ebenfalls am Montag bekannt. Er freue sich, in Zeiten eines kleinen Umbruchs beim Viertligisten von der Weser auf den 35-Jährigen bauen zu können. „Über seine Leistung brauchen wir nicht zu diskutieren. Flo ist ein Bewegungswunder und quasi nie verletzt“, zeigt sich Katz froh, den Mittelangreifer für eine weitere Saison in Reihen der SG, die gerade ihr 25-jähriges Bestehen feierte, zu wissen. Der Manager muss es wissen, denn schließlich spielte er an der Seite von Block-Osmers zu glorreichen Zeiten der SG in der zweiten Handball-Bundesliga. Dass der Führungsspieler aus Sagehorn weitermacht, gilt für Katz das richtige Signal in Bezug auf die Gespräche mit weiteren Kaderspielern.

Florian Block-Osmers ist der letzte „Überlebende“ auf der Spielfläche bei der Spielgemeinschaft aus Zeiten in der zweithöchsten Spielklasse des Deutschen Handballbundes. Beim Gastspiel in Neerstedt waren wegen Personalnot sogar Linkshänder Patrick Denker und der Manager höchstselbst reaktiviert worden.

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