Offermann-Team trotzt Jeddeloh nach 0:3 noch ein 3:3 ab / Throl und Murati sorgen für frischen Wind

Uphusens Kampfgeist zahlt sich aus

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Noch in der ersten Halbzeit hatte Saimir Dikollari (links) einen schweren Stand gegen die zweikampfstarken Jeddeloher. Doch kurz vor dem Ende traf Uphusens Goalgetter zum 3:3.

Uphusen - Von Kai Caspers. Unterschiedlicher hätte die Gemütslage bei den Spielern des SSV Jeddeloh wohl kaum sein können. Waren sie zur Pause bei einer 3:0-Führung noch zu Scherzen aufgelegt, saßen sie nach der grandiosen Vorstellung des TB Uphusen in der zweiten Halbzeit und dem hoch verdienten 3:3-Endstand in einer packenden Partie in der Fußball-Oberliga wie begossene Pudel auf der Ersatzbank.

„Das, was wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, ist genau das, was wir spielen wollen. Da haben wir den Ball mit wenigen Kontakten laufen lassen und super über die Flügel gespielt. Daher kann ich auch nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen, dass sie nach der ersten Halbzeit so eine Reaktion gezeigt hat“, zeigte sich TBU-Trainer Dennis Offermann mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Das galt, wenn auch nur ansatzweise, auch für Phasen in der ersten Hälfte. Zumindest in den ersten 20 Minuten hatten die Gastgeber laut Offermann gut gestanden. Doch nach vorne entwickelte der TBU nahezu keinen Druck. Nicht von ungefähr resultierte der erste Torschuss von Mustafa Azadzoy auch aus der 22. Minute. Nur wenig später fühlte sich Offermann jedoch an die Auftaktpartie in Göttingen erinnert: „Da haben wir uns einen kompletten Blackout erlaubt und die Partie fast schon verloren.“ Zunächst kam Peer-Bent Wegener nach einem Eckball völlig frei zum Kopfball – 0:1 (24.). Nur sieben Minuten später leitete Mirko Duhn mit einem Ballverlust das 0:2 (31.) durch Julian Bennert ein. Aber damit nicht genug. Nach Foul von Badara Njie verwandelte Keven Oltmer den fälligen Strafstoß sicher zum 0:3 in der 38. Minute. Und hätte nicht TBU-Keeper Leon Seeger kurz darauf glänzend gegen Aaron Thalmann pariert – die Gastgeber hätten zur zweiten Hälfte wohl gar nicht mehr auf den Platz zurück kommen brauchen.

Mit der Einwechslung von Daniel Throl, der Neuzugang aus Langwedel sorgte auf der rechten Seite für jede Menge Betrieb und kassierte daher auch ein Sonderlob seines Trainers, kam jedoch neuer Wind ins Spiel der Gastgeber. In der 50. Minute knallte Mustafa Azadzoy das Leder aus 24 Metern noch an die Latte, ehe er nur zwei Minuten später aus kurzer Distanz das leere Tor nicht traf. Besser machte er es dann nach Pass von Marvin Osei in der 65. Minute – 1:3. Jetzt waren die Uphuser endgültig drin in der Partie und ließen den Gästen kaum noch Luft zum atmen. Glück jedoch in der 71. Minute, als Seeger gegen Bennert mit einer tollen Parade die Vorentscheidung verhindert. Auch mit der nächsten Einwechslung bewies Dennis Offermann ein glückliches Händchen. Eine Minute auf dem Platz markierte Bekim Murati nach einer gelungenen Kombination das 2:3 (80.). Jetzt gab es endgültig kein Halten mehr, stürzten die Uphuser den SSV von einer Verlegenheit in die nächste. War ein Azadzoy-Freistoß aus 18 Metern noch knapp am Winkel vorbei gestrichen, gelang Saimir Dikollari nach Vorarbeit von Sedat Yücel und gütiger Mithilfe von SSV-Keeper Dennis Evers, der den Schuss über die Linie rutschen ließ, das hoch verdiente 3:3 (85.).

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