4:4 – Muzzicato-Team bleibt zu Hause weiter sieglos

Tag der offenen Tür beim TBU

Bekim Murati (links) und Mert Bicakci (rechts) beglückwünschen Youngster Ali Achour, der nach seiner Einwechslung mit dem ersten Ballkontakt den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer zum 3:3 erzielte.

Uphusen - Von Kai Caspers. Es bleibt dabei: Fußball-Oberligist TB Uphusen kann bis dato auf eigenem Platz nicht gewinnen. Selbst vier Tore reichten dem Team von Trainer Benedetto Muzzicato nicht zum Sieg gegen den TuS Bersenbrück. Verantwortlich dafür waren eklatante Fehler in der Vorwärtsbewegung auf Seiten des TBU, die der Aufsteiger um den überragenden dreifachen Torschützen Emil Jula gnadenlos ausnutzte. Somit mussten sich die Gastgeber nicht nur mit einem 4:4 (1:2) begnügen, sondern müssen in der nächsten Partie auch noch auf Patrick Müller verzichten. Der Stürmer handelte sich in der Nachspielzeit eine völlig überflüssige Ampelkarte ein.

Eine Tatsache, die Muzzicato zwar nicht schön reden wollte, die er aber eher verkraften konnte als die Art und Weise der Gegentore. „Alle vier Tore sind nach dem gleichen Muster gefallen. Jedes Mal verlieren wir unnötig den Ball und sind dann nicht in der Lage einen 36-Jährigen in den Griff zu bekommen“, war Uphusens Trainer mächtig enttäuscht nach den katastrophalen Fehlern. Nicht von ungefähr bemängelte Muzzicato dann auch die Einstellung gegen den Ball: „Von den erfahrenen Spielern muss da einfach mehr kommen. Teilweise ist der eine oder andere aber noch nicht wieder in der Oberliga angekommen.“

Gegen die körperlich präsenten aber tief stehenden Gäste erwischten die Uphuser alles andere als einen guten Start. Nach nur acht Minuten leistete sich Thomas Mennicke einen Fehlpass genau in den Lauf von Bersenbrücks Julius Liegmann. Nur gut, dass der dieses Geschenk nicht annehmen wollte und das Leder knapp neben das Tor setzte. Nur zwei Minuten später war es aber soweit, als sich die Uphuser nach einem Abstoß einer 3:3-Situation gegenüber sahen und Jula mit einem Kopfball aus kurzer Distanz erfolgreich war – 0:1 (10.). 

Aber auch die Gäste waren nicht frei von Fehlern, denn nach einer Ecke von Benjamin Ciosanski verlängerte Johannes Ibelherr nach einem Patzer von TuS-Keeper Christoph Bollmann auf Bekim Murati und der traf zum 1:1 (18.). Der Ausgleich – er sorgte jedoch keinesfalls für Sicherheit im Spiel der Muzzicato-Elf. Ganz im Gegenteil. Immer wieder wurden Bälle leichtfertig verloren und vor allen Dingen aus dem Mittelfeld kamen viel zu wenig Akzente. 

Anstatt den Ball laufen zu lassen und die laut Muzzicato nicht existente Defensive der Gäste durch schnelles Spiel über die Flügel in Bedrängnis zu bringen, verzettelten sich Dino Fazlic, Bastian Helms oder Thomas Mennicke zu oft in Einzelaktionen oder leisteten sich Fehlpässe. Einer davon führte zum 1:2 (31.) durch Sandro Heskamp. Allerdings machte TBU-Keeper Christian Meyer bei dessen Schuss aus 25 Metern auch keine gute Figur.

Als Jula nach dem Wechsel einen Ballverlust von Helms zu 1:3 (58.) nutzte, schien die Partie entschieden. Doch Benedetto Muzzicato hatte ein glückliches Händchen bei seinen Wechseln bewiesen. Zunächst leitete Patrick Müller mit einem Kopfball an den Pfosten das 2:3 (61.) durch Marco Wahlers ein, ehe Bekim Murati Youngster Ali Achour auf die Reise schickte und der mit seinem ersten Ballkontakt das 3:3 (62.) erzielte. 

Die Freude – sie war jedoch nicht von langer Dauer. Verantwortlich dafür war einmal mehr Emil Jula, der den nächsten Patzer der Uphuser Defensive eiskalt nutzte – 3:4 (69.). Der TBU hatte jedoch die passende Antwort parat, als Patrick Müller einen Pass von Mennicke zum 4:4 (83.) nutzte. Als dann auch noch Bersenbrücks Placke mit Gelb-Rot vom Platz musste, schien das Momentum endgültig auf Uphuser Seite. „Leider wussten wir das nicht zu nutzen. Daher kann und will ich auch nicht zufrieden sein“, bilanzierte Muzzicato.

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