TSV Ottersberg lässt beim 1:1 gegen Jeddeloh Sieg liegen, klettert aber weiter

Ömer Aktas zeigt sich nur vom Punkt eiskalt

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Ottersbergs Seunghyun Kim zeigte gestern vor allem in der Rückwärtsbewegung ein gutes Spiel.

Ottersberg - Von Frank von StadenManchmal hilft auch ein Remis weiter: Das durften gestern Ottersbergs Oberliga-Fußballer wohlwollend registrieren, als sie in einem von beiden Seiten intensiv geführten Spiel gegen den SSV Jeddeloh auf heimischem Geläuf zwar nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus kamen, in der Tabelle aber dennoch von Rang vier auf Platz drei sprangen.

Dabei mussten sich die Platzherren aber den Vorwurf gefallen lassen, mit ihren Chancen wieder einmal viel zu schlampig umgegangenen zu sein. Die besten Möglichkeiten ließ der lauffreudige Sturmführer Ömer Aktas aus, der gleich zweimal völlig freistehend vor dem Jeddeloher Gehäuse an den Ball kam, diesen aber beide Male über den Querbalken drosch. Gerade der Routinier, der noch so cool für die Führung gesorgt hatte, als er einen von Nicolas Ludwig an Patrick Peter verursachten Strafstoß ins Netz befördern konnte (61.). „Doch ich bezweifle, dass das überhaupt ein Elfer war“, merkte da später Jeddelohs Coach Olaf Blancke kritisch an. „Allerdings der für uns gegebene wohl auch nicht“, fügte der Übungsleiter dann schnell noch an. Den verursachte der ansonsten sehr starke Maik Sonka, als er den halb hinsinkenden, halb fallenden Keven Oltmer leicht touchierte. Malte Müller nahm das Geschenk dankend an – 1:1 (74.). Und nur 120 Sekunden später hätte der Unparteiische durchaus zum dritten Mal auf den Punkt zeigen können, doch der durchbrechende und hart attackierte Alexander Arnhold „ist in manchen Situationen eben noch nicht clever genug. Hätte er sich fallen gelassen, hätte es erneut Strafstoß geben müssen“, so Ottersbergs Coach Axel Sammrey, der aber mit dem Punkt letztlich gut leben konnte. „Immerhin haben wir den Zuschauern ein gutes Oberliga-Spiel geboten. Hut aber vor der kämpferischen Leistung beider Teams auf diesem, unserem Acker!“ Das stimmt zwar nur zum Teil, denn im ersten Abschnitt dümpelte die Partie mit nur wenigen Höhepunkten mehr oder minder dahin, hatten sich beide Teams „safety first“ auf die Fahnen geschrieben. Doch das änderte sich nach Wiederanpfiff, als beide nun früher attackierten, höher standen und damit das Visier öffneten für ein Spiel mit zahlreichen Chancen, „von denen wir aber einen Tick mehr besaßen“, dachte da Sammrey nicht nur an die beiden Aktas-Möglichkeiten, sondern auch an die von Alexander Arnhold (75.), Patrick Peter (80.) und Stefan Denker (85.). Allerdings hatten die Hausherren auch Glück, dass Keeper Tim Eggert mitten in der Ottersberger Sturm- und Drangphase glänzend gegen den durchgebrochenen Julian Lüttmann reagierte (78.). „Deshalb geht das Remis in Ordnung“, so Blancke.

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