Oberligist TB Uphusen bleibt nach 2:4 gegen Jeddeloh auf einem Abstiegsplatz

Peeks Fehlschuss sorgt für Verdruss bei Andre Schmitz

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Nur ganz selten kam Uphusens David Airich (rechts) wie in dieser Szene mal zum Abschluss gegen Jeddeloh.

Uphusen - Von Kai Caspers. Während die Spieler des SSV Jeddeloh noch mit ihren zahlreichen Fans ausgiebig den 4:2 (1:1)-Erfolg feierten, hatten die Akteure des Fußball-Oberligisten TB Uphusen den Platz schon längst verlassen. Lediglich Sedat Yücel saß noch im Mittelkreis und diskutierte ausgiebig mit Trainer Andre Schmitz und Oktay Yildirim über die vermeidbare Niederlage gegen den Tabellenführer.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand dabei die 72. Minute. Denn nachdem Yücel sechs Minuten zuvor noch ganz sicher vom Punkt auf 2:3 verkürzt hatte, schnappte sich beim zweiten Strafstoß urplötzlich Mateusz Peek zur allgemeinen Verwunderung den Ball. „Nach seiner unglücklichen Aktion beim Gegentreffer zum 1:2 wollte er etwas gut machen und Verantwortung übernehmen“, erklärte Yücel seinem Trainer. Allerdings klappte das nicht. Jeddelohs Keeper Marco Maaß hatte keine Mühe und parierte den schwach geschossenen Strafstoß des Uphuser Kapitäns. Für Schmitz der Knackpunkt der Partie: „Machen wir da den Ausgleich, gehen wir in Überzahl auch als Sieger vom Platz. Zumal ich auch nicht glaube, dass wir dann die beiden Platzverweise noch kassieren. Aber das passte irgendwie zu unserem Auftritt. Wenn wir nicht langsam die vielen individuellen Fehler abstellen, wird es eine ganz harte Saison.“

Apropos Plazverweise: In erster Linie die Ampelkarte für den vorbelasteten Maciej Gawronski (83.), der nach einer strittigen Entscheidung des schwachen Schiedsrichters Benjamin Schmidt (Laatzen) diesen als besten Mann auf dem Platz bezeichnete, sorgte für Unverständnis auf Seiten des TBU. „Da muss er sich doch besser im Griff haben. Das geht doch nicht“, fand Mitspieler Yücel klare Worte. Zu allem Überfluss musste auch noch Mateusz Peek in der 88. Minute das Feld nach einem dummen Foul mit Gelb-Rot verlassen. „Beide fehlen mir damit im extrem wichtigen Spiel in Rotenburg. Das sind natürlich alles andere als gute Voraussetzungen“, ärgerte sich Andre Schmitz über die beiden Aussetzer der Routiniers.

Im Spiel hatten die Gäste den deutlich besseren Start erwischt. Als die Uphuser Defensive einen langen Ball nicht zu verteidigen wusste, ließ sich Julian Bennert nicht zweimal bitten – 0:1 (18.). Erst nach dem Rückstand fand der TBU langsam in die Partie. Ein schneller Angriff führte gleich zum Ausgleich, als Kato Tavan eine Flanke von Mustafa Azadzoy zum 1:1 (37.) vollendete. Der Auftakt in die zweite Hälfte – er hätte schlechter jedoch kaum verlaufen können. Bei einer Rettungsaktion traf Mateusz Peek Jeddelohs Aaron Thalmann und von ihm prallte der Ball ins Tor – 1:2 (48.). Aber damit nicht genug. In der 60. Minute erhöhte Jakob Bertram für die Gäste per Freistoß, der an allen vorbei ins Netz trudelte, auf 3:1. Neue Hoffnung auf Seiten des TBU nur drei Minuten später. Nach einer Notbremse an Thomas Celik sah SSV-Keeper Dennis Evers nicht nur die Rote Karte, sondern Sedat Yücel traf per Foulelfmeter auch zum 2:3. Die Chance zum Ausgleich dann in der 72. Minute, doch Peek zeigte Nerven vom Punkt, ehe Dennis Matthiesen mit dem 2:4 (90.) die letzten Zweifel am Erfolg der Gäste beseitigte. „Das sind richtig geile Siege“, lautete dann auch die erste Reaktion von SSV-Coach Olaf Blancke. „Die nötige Motivation haben wir ja auch von den Uphusern bekommen. Die Aussage, dass sie vor dem Freimarkt noch nie verloren haben, habe ich natürlich in die Kabine gehängt.“

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