Schmitz-Team nach Niederlage gegen Drochtersen weiter sieglos / Thomas Celik scheitert vom Punkt

0:2 – TBU eine Halbzeit vorgeführt

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Als der Regen einsetzte, verlor Mustafa Azadzoy (rechts) mit seinem TBU etwas den Durchblick.

Uphusen - Von Kai Caspers. Beim TB Uphusen dürften bereits nach dem vierten Spieltag die Alarmglocken klingen. Denn bei der verdienten 0:2 (0:2)-Niederlage in der Fußball-Oberliga gegen den SV Drochtersen/Assel war zumindest in der ersten Halbzeit ein Klassenunterschied zu erkennen. Das musste auch TBU-Coach Andre Schmitz neidlos anerkennen. „Mit dem Ergebnis zur Pause waren wir noch sehr gut bedient. In den nächsten beiden Spielen stehen wir nun mächtig unter Druck.“

Obwohl die Uphuser gerade im Pokal starke Auftritte abgeliefert haben, fehlt es in der Liga ganz offensichtlich am nötigen Selbstvertrauen. Auch für Drochtersens Trainer Enrico Maaßen war das ein entscheidender Faktor für den ungefährdeten Erfolg seiner Elf: „Der TBU hat gut begonnen. Doch mit zunehmender Spieldauer gingen die Köpfe immer weiter nach unten. Das hat sich in der Anzahl der Fehler gezeigt. Allerdings haben wir gerade in der ersten Halbzeit auch sensationellen Fußball gespielt. Wenn wir da mit einem 5:0 in die Kabine gehen, darf sich keiner beschweren.“

Dabei hatten die Uphuser den möglichen Führungstreffer auf dem Silbertablett serviert bekommen. Direkt nach dem Anstoß (1.) tauchte Thomas Celik frei vor Christoffer Schellin auf. Allerdings landete sein Lupfer nicht nur über dem SV-Keeper, sondern auch über dem Tor der Gäste. Der gute Auftakt sorgte jedoch nicht für das nötige Selbstvertrauen auf Seiten des TBU. Im Gegenteil. Nach vorne wussten die Schmitz-Schützlinge keine Akzente mehr zu setzen und leisteten sich darüber hinaus viel zu viele Ballverluste. Auch das Zweikampfverhalten war nicht wirklich existent. „Wir hatten einfach viel zu viel Respekt“, resümierte Schmitz.

Wie nicht anders zu erwarten, leisteten die Gastgeber dann auch gütige Mithilfe beim zu diesem Zeitpunkt bereits überfälligen 0:1 (24.) durch Danny-Torben Kühn. Seinem Treffer war ein dicker Patzer von Andreas Radke vorausgegangen. Auch beim 0:2 (38.) hatte die Uphuser Hintermannschaft mehrfach die Gelegenheit die Situation zu klären. Doch anstatt das Leder einfach wegzubolzen, landete es schließlich vor den Füßen von Florian Nagel und der ließ sich nicht zweimal bitten.

In der zweiten Hälfte nahmen die Uphuser nach einigen deutlichen Worten ihres Trainers in der Kabine endlich auch den Kampf an und begegneten Drochtersen nun wenigstens auf Augenhöhe. Und da die Gäste auch weiterhin beste Chancen fahrlässig vergaben, hätte die Partie sogar noch mal kippen können. Denn nach Foul an Mustafa Azadzoy zeigte der wenig überzeugende Schiedsrichter Sören Steeg (Nordholz) sofort auf den Punkt. Die Rote Karte für Christoffer Schellin ließ er jedoch stecken. Sehr zum Ärger von TBU-Coach Andre Schmitz, zumal der SV-Keeper im Anschluss den Strafstoß von Thomas Celik (70.) parierte. „Eventuell wäre sonst noch etwas gegangen. Mit der zweiten Hälfte können wir aber zufrieden sein. Natürlich müssen wir noch viel tun, doch mir war extrem wichtig, dass wir in Anbetracht der desolaten ersten Halbzeit eine Reaktion zeigen. Schließlich ist es immer der letzte Eindruck, der haften bleibt“, hofft Andre Schmitz nun in Kürze auf das dringend benötigte Erfolgserlebnis. „Aber dafür müssen wir auch über 90 Minuten konstant spielen.“

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