Oberliga-Primus Drochtersen/Assel gibt sich auf Wümme-Wiese keine Blöße

Neumann zieht Ottersberg ganz früh den Zahn – 0:3

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Und noch einer Grün-Weißer weniger im Abstiegskampf: Hier sieht Ömer Aktas glatt Rot. Fotos (2): vonStaden

Ottersberg - Von Frank von Staden. Auf seiner Abschiedstour durch die Fußball-Oberliga verneigte sich der TSV Ottersberg auch artig vor dem momentanen Klassenprimus SVgg Drochtersen/Assel, kassierte beim 0:3 (0:1) auf der heimischen Wümme-Wildwiese die nun schon 14. Saisonniederlage und war mit diesem Ergebnis letztlich noch bestens bedient.

„Wenigstens haben wir vernünftig dagegengehalten. Es hätte heute schon vieles zusammenpassen müssen, um diesen übermächtigen Gegner kitzeln zu können. Drochtersen war einfach besser und sicher kein Gegner, dem wir auf Augenhöhe begegnen können“, nahm da später Ottersbergs völlig tiefenentspannt wirkender Coach Axel Sammrey die Niederlage gelassen. Wohl wissend, dass die Gäste schon früh den Spargang eingelegt hatten und die Pleite durchaus hätte höher ausfallen können. „Doch dieser Acker hier hat doch einiges verhindert. Das frühe Tor aus der neunten Minute hat uns da gut in die Karten gespielt. Letztlich war es eine Pflichtaufgabe, die wir mit dem nötigen Ernst angegangen sind. Richtig gefordert aber wurden wir nicht“, konstatierte da später Drochtersens Übungsleiter Enrico Maaßen. Bei diesem frühen Tor aber schieden sich ein wenig die Geister. Sammrey: „Erstens war es keine Ecke und zweitens auch noch Abseits!“ Anders sah es da der Torschütze Alexander Neumann, der als Ex-Ottersberger vor sowie auch nach dem Spiel doch einige Hände zu schütteln hatte „Nein“, erklärte er da mit fester Stimme, „da war noch einer in Torliniennähe, ehe ich den Ball reingedrückt habe.“ Das Spiel an sich wollte der Vollblutstürmer, der in Achim lebt und so eine sehr kurze Anreise hatte, dann aber weiß Gott nicht schön reden: „Ich hatte völlig verdrängt, dass der Platz hier so schlecht ist. Deshalb haben wir viel mit langen Bällen operiert. Richtig Spaß hat der Fußball heute sicher deshalb nicht gemacht. Dass wir es weitaus besser können, haben wir ja schon desöfteren bewiesen!“

Dass die Leistung der Gäste aber immer noch um Längen besser war als die der Hausherren, zeigt allein das Chancenverhältnis von 15:0,5. Diese Halbchance der Ottersberger datierte aus der 67. Minute, als Jan Schröder in einem erweiterten Konter Alexander Arnhold auf die Reise schickte, dieser aber mit einem etwas zu kurzen Heber an dem ansonsten völlig beschäftigungslosen Drochterser Keeper Schellin scheiterte.

Der Tabellenführer indes langte durch Kühn (68.) und Nagel (83.) noch zweimal zu. Den letzten Treffer kassierte der TSV dabei in Unterzahl, handelte sich Ömer Aktas doch in der 72. Minute ein Rote Karte ein, als er bei einer Ballbehauptung im Mittelkreis Kühn mit dem Arm im Gesicht traf.

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