Coach reist mit Etelsen nach Heeslingen – dort stürmt Filius Jannis

Oberbörsch: Wenn der Vater gegen den Sohne

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Erhielt einen dicken Pferdekuss – ist aber vielleicht trotzdem dabei: Etelsens Maximilian Jäger (l.).

Etelsen - Auf den ersten Blick zieht das Match des TSV Etelsen in der Fußball-Landesliga beim Heeslinger SC seine Brisanz aus der Tabellenkonstellation – der Vierte empfängt den Fünften. Doch am Sonntag (Anpfiff um 14 Uhr) ist das Duell auch aus einem anderen Grund eine ziemlich pikante Angelegenheit im Hause Oberbörsch.

Vater Bernd trifft als Coach des TSV Etelsen auf seinen Filius – Jannis stürmt nämlich für den Verein, der sich nach dem finanziellen Kollaps des TuS Heeslingen in der Oberliga neu gegründet hat und nun eine Klasse tiefer auf Punktejagd geht. „Es ist schon eine komische Sache, wenn ich gegen mein eigenes Kind spielen muss. Aber es geht ja nun mal nicht anders“, dürfte sich das mulmige Gefühl im Magen des Trainers frühestens nach Abpfiff schleichen.

Daher richtet der Sottrumer seinen Blick auf die eigene Mannschaft: „Nach der Heimpleite gegen Elbmarsch dürfen wir am Sonntag nicht schon wieder verlieren. Sonst ist die gute Ausgangslage dahin.“ Die Personallage bei den Schlossparkkickern hat sich gegenüber der Vorwoche nicht wesentlich geändert. Florian Mohr schied mit Verdacht auf Bänderriss im rechten Fuß aus, sein Mitwirken ist ebenso unmöglich wie der von Max Altevoigt, dessen Oberschenkelverletzung im Dienstag-Training wieder aufbrach. Bei Maximilian Jäger, der im Elbmarsch-Match einen dicken Pferdekuss erhielt, darf hingegen ein bisschen gehofft werden. Robin Barning und Mirko Radtke stoßen wieder zum Kader, an den Einheiten nahm auch Thomas Schuldeis teil – Einsatz jedoch fraglich.

Obwohl die Heeslinger um Coach Sören Seidel nach schwachem Start mächtig ins Rollen gekommen sind, sieht sich Oberbörsch nicht chancenlos: „Zuletzt haben wir uns auswärts leichter getan als auf eigenem Platz und dreimal gewonnen. In der Fremde kommen Dynamik und Tempo besser zur Geltung.“ Mal sehen, ob das gegen den SC reicht, der zahlreiche Oberliga-Cracks in seinen Reihen hat. Busabfahrt: 11.45 Uhr, Schule. · vde

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