TV Baden verpasst die Revanche gegen Mondorf und kassiert 1:3-Pleite

Nur ein kurzes Aufbäumen

Da kommt der Block mal zu spät: Badens Kapitän Nils Mallon (rechts) punktet gegen Mondorf.
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Da kommt der Block mal zu spät: Badens Kapitän Nils Mallon (rechts) punktet gegen Mondorf.

Nichts wurde es mit der erhofften Revanche für Volleyball-Zweitligist TV Baden. In eigener Halle setzte es eine deutliche 1:3-Niederlage gegen den TuS Mondorf. Dabei war der Gewinn des zweiten Satzes nur ein kurzes Strohfeuer für das Team von Werner Kernebeck.

  • Badener offenbaren zu große Probleme in der Annahme
  • Angespannte Personallage hat sich noch einmal verschärft
  • Gute Laune hält nur einen Satz

Baden – Nachdem Volleyball-Zweitligist TV Baden im Hinspiel beim TuS Mondorf (0:3) deutlich die Grenzen aufgezeigt wurden, hatten sich die Gastgeber am Samstagabend Wiedergutmachung auf die Fahnen geschrieben. Aber daraus wurde nichts. Zwar sicherte sich das Team von Werner Kernebeck dieses Mal zumindest einen Satz, doch letztlich waren die Badener beim 1:3 (12:25/25:23/13:25/11:25) chancenlos.

Den Start total verschlafen

Vor allen Dingen der Auftakt in die Partie – er hätte enttäuschender wohl kaum verlaufen können. Während die Gäste sofort auf Betriebstemperatur waren, stotterte Badens Motor doch ganz gewaltig. Dabei hätten die Gastgeber allen Grund für einen selbstbewussten Auftritt gehabt, nachdem sie zuletzt zwei richtig gute Begegnungen absolviert hatten. Aber davon war nichts zu sehen. Im Gegenteil. Immer wieder kam Mondorf zu einfachen Punktgewinnen, sodass der Satz auch folgerichtig deutlich mit 25:12 an die Gäste ging. „Das hatten wir uns natürlich ganz anders vorgestellt. Aber wir waren in der Annahme einfach nicht stabil genug. Das hat Mondorf konsequent genutzt und uns regelrecht ausgeguckt“, analysierte Kernebeck. Ein weiteres Problem war die fehlende Durchschlagskraft des TVB im Angriff. Denn auch Führungsspieler Ole Seuberlich war dieses Mal kein Faktor. Für Badens Trainer jedoch keine Überraschung: „Bei Ole sind die Probleme an seiner Schulter wieder aufgetreten. Das war ihm auch deutlich anzumerken. Daher habe ich ihn nach dem ersten Satz auch vom Feld genommen.“

Trainer Werner Kernebeck zeigte sich mit Jan Markiefkas Auftritt beim 1:3 gegen Mondorf zufrieden.

Für Seuberlich rückte nun Jan Markiefka ins Team. Auch er ließ es zwar am nötigen Druck im Angriff vermissen, doch dafür zeigte er einige gute Rettungsaktionen in der Abwehr. Hinzu kam, dass die Badener nun endlich Antworten auf die druckvollen Angriffsschläge der Mondorfer fanden. Passend dazu der erste erfolgreiche Block der Partie durch Björn Hagestedt zum 5:5. Aktionen, die gleich ein ganz anderes Auftreten des Kernebeck-Teams zur Folge hatten. Vor allen Dingen Alexander Decker lief nun heiß. Auch Jannik Haats hatte etliche gute Szenen und sorgte mit einem Ass für das wichtige 23:21, ehe Kapitän Nils Mallon mit dem Punkt zum 25:23 für den 1:1-Ausgleich sorgte.

Alexander Decker hatte einige gute Aktionen.

Die gute Laune – sie sollte aber nicht lange anhalten. In den nächsten beiden Sätzen wurden den Gastgebern erneut klar die Grenzen aufgezeigt. „Da waren wir in der Annahme wieder zu fehlerhaft. Dabei hätten wir die positive Energie einfach nutzen müssen“, erklärte Kernebeck. Gleichwohl verwies der Badener Trainer auch auf die angespannte Personallage bei seiner Mannschaft. Denn neben Jan-Henrik Radeke, der erneut gut von Simon Bischoff vertreten wurde, Balint Bencsik, Patrick Pfeffer und Ole Sagajewski sowie dem angeschlagen ins Spiel gegangenen Ole Seuberlich mussten die Gastgeber auch noch kurzfristig auf Artem Tscherwinski (Muskelverletzung) verzichten. „Da sind wir in dieser Saison ziemlich gebeutelt. Da fehlt es dann mitunter schon an den nötigen Alternativen“, wollte Kernebeck die Ausfälle aber keinesfalls als alleinige Ausrede gelten lassen. „Natürlich ist die Niederlage ärgerlich. Zumal wir uns einiges vorgenommen hatten und den Aufwind nutzen wollten. Aber das geht nur, wenn alle an die Grenzen gehen. Und das ist uns heute leider nicht wirklich über das gesamte Spiel gelungen.“

TV Baden: Nils Mallon, Moritz Wanke, Alexander Decker, Nick Sörensen, Max Kernebeck (n.e.), Jannik Haats, Ole Seuberlich, Simon Bischoff, Jan Markiefka, Benedikt Gerken, Björn Hagestedt.

Von Kai Caspers

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