Regionalliga: Verdener Lateinformation startet mit fünftem Rang

Ars Nova steigert sich

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Allen Grund zur Freude: Das A-Team der Ars Nova aus Verden startete mit dem fünften Rang in die Regionalliga-Saison.

Verden - Die anvisierte Steigerung zum Vorjahr erreicht: Beim ersten Turnier der Regionalliga Nord in Buchholz verbesserte sich das A-Team der Ars Nova im großen Finale auf Platz fünf. Damit ist die Verdener Lateinformation auf dem besten Wege, sich in dieser Klassen zu etablieren und weiter nach oben zu tanzen.

Mit der neuen Choreographie „Fake ID“ war das Trainer-Ehepaar Lars Tielitz von Totth und Caroline von Totth volles Risiko gegangen. Neben der für lateinamerikanische Tänze unüblichen, modernen Country-Musik als Basis erarbeiteten sie eine äußerst anspruchsvolle Paarchoreographie.

Mit der Musik unterschieden sich die Allerstädter von den anderen Teams, wofür es durchaus Lob gab. Die Auswahl gehört zwar nicht zu den Wertungskriterien, solange die Tänze klar erkennbar sind, aber ein Risiko ist es immer, wenn man von der Norm abweicht.

Das Risiko der anspruchsvollen Choreographie zahlte sich hingegen für Verdens beste Lateinformation noch nicht voll aus. Je komplexer eine Choreographie ist, desto fehleranfälliger ist sie auch. Aber gleichzeitig wird von den Wertungsrichtern eine komplexe und dynamische Darbietung von einem zukünftigen Sieger erwartet. Sportwissenschaftler und Chefcoach Lars Tielitz von Totth gibt sich aber zufrieden mit dem aktuellen Stand: „Wir haben in den letzten Wochen extrem hart trainiert und das Team hat einen massiven Leistungssprung vollzogen. Jetzt haben wir fast einen Monat Zeit bis zum nächsten Turnier und die Zeit werden wir nutzen.“

Ein wenig hat die Lateinformation allerdings mit den Trainingsmöglichkeiten zu kämpfen, denn eine Turnierfläche ist laut Turnierordnung 12x15m groß, entsprechend müssen die Choreographien auch ausgelegt sein. „Uns fehlt es unter der Woche an Hallen mit entsprechenden Maßen. Momentan müssen wir sehr improvisieren und können nicht so trainieren, wie wir gerne würden“ sagt Vorsitzende Imke Teuchert: „Wir suchen aber nach Lösungen. Dabei sind wir Tänzer pflegeleicht, haben sogar schon mehrere Saisons auf Fliesen in einer Aula trainiert.“

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