2. Bundesliga: A-Team wird in Ludwigsburg Vorletzter

Ars Nova: Zum Abstiegsplatz ist es nur noch ein Punkt

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Der Einsatz war vergeblich – das A-Team der Ars Nova belegte beim dritten Turnier der 2. Bundesliga in Ludwigsburg den vorletzten Rang und liegt nur noch einen Punkt vorm Abstiegsplatz.

Verden - Es wird eng für das A-Team von Ars Nova: Beim dritten Turnier der 2. Bundesliga, das die TSC Residenz Ludwigsburg in der Rundsporthalle ausrichtete, landete die Lateinformation auf dem vorletzten Platz. Damit hat es nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Mannschaft aus Bocholt, die einen Abstiegsrang belegt.

Nachdem Ars Nova beim vorherigen Turnier in Bietigheim ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis aufgrund von Krankheitsausfällen abgeliefert hatte, war das Team entsprechend der vorausgesetzten Ziele in zwei harte Wochenenden mit intensivem Training gegangen. „Trotzdem ist die Situation für einige der Tänzer noch sehr verunsichernd und kleine Fehler schleichen sich ein. Dennoch ist es schön und vor allem motivierend zu hören, wenn aus dem Publikum Lob für wirklich sehr schöne sieben Minuten kommt und man sich auf das nächste Turnier mit der Ars Nova freut,” berichtete Pressewartin Madlen Kasten: „Der Morgen danach ist immer sehr schwer für alle Beteiligten. Wir sind natürlich nicht zufrieden mit unserem Ergebnis und hätten uns gewünscht, dass wir wieder mehr nach oben anschließen können.“

Tatsächlich war das Team hochgradig unzufrieden – besonders über die eigene Leistung. „Man kann sich einen vorletzten Platz auch nicht glaubhaft schönreden“ sagte Trainer Lars Tielitz von Toth. Dabei kam das Team insgesamt auf der Fläche in Ludwigsburg auch gut zusammen, aber dann haben schwere individuelle Fehler (wie Stürze oder misslungene Pirouetten oder Unsauberkeiten in den Timings) den Tänzerinnen und Tänzern einen Strich durch die Rechnung gemacht. In der Liga kann man sich so etwas nicht leisten. „Aber da wir trotzdem nur haarscharf am sechsten Platz vorbeigeschrammt sind, sehen wir eine Chance, den Abstiegskampf noch in unserem Sinne zu drehen.“ so Osterkamp weiter.

Demnächst wieder in Bestbesetzung

Tänzer Jordi Kleinschmit, der für den verletzten Fabian Geukens die Frontposition übernehmen musste, ist sehr gut in seine Aufgabe hineingewachsen und führte das Team souverän durch die Choreografie. „Kleinschmit ist definitiv ein Tanz-Talent, auf das wir in Zukunft stärker bauen können und werden“, so Kasten.

Ab dem nächsten Ligaturnier wird Geukens voraussichtlich wieder tanzen können, sodass das Team dann wieder in der Bestbesetzung, wie es auch auf dem ersten Turnier in Düren der Fall war, aufläuft. Bis dahin wurden diverse zusätzliche Trainingseinheiten verordnet. Noch haben sie einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz – das nächste Turnier am Sonnabend, 24. Februar, in Rüsselsheim wird also entscheidend. Kann das Team Ars Nova die Mannschaft aus Bocholt auf Distanz halten, wäre das ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt.

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