Sieg und Niederlage für Drittligist Oyten

Noch jede Menge Luft nach oben

Jede Menge Redebedarf gab es beim Oytener Vorbereitungsturnier in den Auszeiten.
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Jede Menge Redebedarf gab es beim Oytener Vorbereitungsturnier in den Auszeiten.

Oyten – Die Hygienevorschriften umzusetzen – das war kein Problem für die Handball-Abteilung des TV Oyten beim Vorbereitungsturnier in der heimischen Pestalozzihalle. Denn es wurde in zwei Dreiergruppen eine Veranstaltung am Vormittag und eine am Nachmittag, jeweils im Modus „Jeder-gegen-Jeden, durchgezogen.

Dabei hatte das Drittligateam der Vampires allerdings noch arge Abstimmungsprobleme vor allem in der Offensive. Nur gut, dass das Trainerduo Marc Winter und Lars Müller-Dormann noch fünf Wochen Zeit hat, ehe es am 17. Oktober mit dem ersten Pflichtspiel beim SV Henstedt-Ulzburg ernst wird. „Vorne verschenken wir unsere Siege. Da liegt auf alle Fälle noch jede Menge Arbeit vor uns“, war Müller-Dormann nicht nur angesichts der fünf verworfenen Siebenmetern in der letzten Partie des Tages beim 24:27 (11:13) gegen den BV Garrel angesäuert. Auch Torhüterin Romina Kahler, die ihren 27. Geburtstag feierte, war oft chancenlos. Schon der Start war gegen den Aufsteiger aus Garrel mächtig in die Hose gegangen – 4:9. In der Folge starteten die Gastgeberinnen, angeführt von der durchsetzungsstarken Anna Lena Meyer jedoch eine Aufholjagd und waren zur Pause beim 11:13 wieder auf Tuchfühlung. Auch nach dem Wechsel hielt der Lauf an, war beim 17:16 sogar die Führung geschafft. Doch danach ließen die Vampires mehrere Chancen leichtfertig liegen und Garrel sorgte mit dem 23:18 (45.) für die vermeintliche Vorentscheidung. Müller- Dormann forderte zwar noch einmal Vollgas von seinen Spielerinnen, aber mehr als eine Resultatsverbesserung zum 24:27-Endstand war nicht drin.

Noch in der ersten Partie gegen den MTV VJ Peine hatten die TVO-Damen alles im Griff und übernahmen nach dem 11:10 (24.) durch Jana Stoffel das Kommando. Nach der 16:12-Pausenführung kam jedoch reichlich Sand ins Getriebe und Peine glich nicht nur zum 16:16 aus, sondern legte sogar ein 22:20 (52.) vor. Kampf war Trumpf und ein Doppelschlag von Sabine Peek ebnete die erneute Wende zum Oytener 28:25 (16:12)-Auftaktsieg. In der dritten Partie ließ Peine beim klaren 30:19 gegen Garrel nichts anbrennen.

Reserveteam bleibt chancenlos

Nicht viel zu holen gab es indes für die Oytener Reserve. Zwar legte der Oberligist gegen den amtierenden Drittligameister aus Badenstedt ein 8:6 vor, doch danach drückten die favorisierten Gäste merklich aufs Gaspedal. Kein Wunder, dass die Partie beim 11:20 aus Sicht der TVO-Damen dann auch schon zur Pause gegessen war. „Die ersten zehn Minuten waren gut. Danach haben wir immer wieder die gleichen Fehler begangen und es uns vorne selber schwer gemacht“, befand TVO-Trainer Kai Flathmann, der letztlich mit einer 19:39-Pleite leben musste. Dabei erzielte die 20-jährige Linkshänderin Marie Schote die letzten beiden Treffer der Partie.

Auch in seiner zweiten Partie blieb der Oberligist aus Oyten gegen SFN Vechta, die als einziges Team des Tages zwei Siege einfahren konnten, beim 27:40 ohne Chance. Zwischen den beiden Oytener Partien forderte Vechta das Team Hannover und siegte erneut – 31:28.

Das Turnier schreit förmlich nach einer Wiederholung und könnte für die Vampires eventuell zu einem festen Bestandteil der Saisonvorbereitung werden. Dann aber hoffentlich ohne Corona-Regeln.

Von Björn Lakemann

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