TVO-Rückraumspieler trifft elfmal

Niko Korda führt Oytens A-Jugend zum 32:29 gegen Cottbus

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Niko Korda war in Cottbus nicht zu stoppen und hatte maßgeblichen Anteil am zweiten Saisonsieg des Bundesligisten TV Oyten. Am Ende erzielte der TVO-Rückraumspieler elf Tore beim 32:29.

Oyten - Auch wenn es zwischendurch die eine oder andere Schwächephase gegeben hat, zeigte sich Thomas Cordes nach dem 32:29 (15:16)-Erfolg der männlichen A-Jugend des Handball-Bundesligisten TV Oyten Vampires beim LHC Cottbus rundum zufrieden.

„Wir haben nicht nur sehr mannschaftsdienlich gespielt, sondern vor allen Dingen die von mir eingeforderte Leidenschaft gezeigt. Daher geht der Sieg für mich auch völlig in Ordnung“, hatte Oytens Trainer dennoch ein Sonderlob für den elffachen Torschützen Niko Korda parat: „Das war schon eine sehr überzeugende Leistung von ihm. Vor allen Dingen in den 1:1-Situationen war Niko kaum zu stoppen.“

Hatte die Partie für die Oytener zunächst nach Plan begonnen, kehrte nach der frühen 3:0-Führung (4.) schnell Ernüchterung ein. Binnen acht Minuten sahen sich die Gäste einem 3:6 (12.) gegenüber. Cordes hatte dafür eine einfache Erklärung. „In dieser Phase haben wir es in der Abwehr an der nötigen Konsequenz vermissen lassen. Dazu kamen ein paar leichte Fehler im Spielaufbau sowie einige voreilige Abschlüsse.“ 

Doch die Oytener zeigten sich unbeeindruckt. Angeführt von Niko Korda, an dessen Seite auch Robin Hencken und Mohamed Sibahi für jede Menge Wirbel im Rückraum des TVO sorgten, war zur Pause beim 15:16 der Anschluss geschafft.

Im zweiten Durchgang vermochte sich zunächst keines der beiden Teams entscheidend abzusetzen. „Wir hatten zwar einige Male die Gelegenheit vorzulegen, doch es wollte nicht gelingen“, verdeutlichte Thomas Cordes. Von daher dauerte es auch bis zur 50. Minute, ehe der siebenfache Torschütze Mohamed Sibahi für die erste Oytener Führung nach langer Zeit sorgte – 26:25. 

Allerdings hatte Cottbus umgehend die passende Antwort parat und legte erneut ein 28:27 vor. „Genau in dieser Phase sind wir dann aber extrem ruhig geblieben und haben nicht den Kopf verloren“, freute sich der TVO-Trainer, der mit seiner Auszeit zudem den richtigen Riecher bewiesen hatte. Denn nach der kurzen Unterbrechung traf Sibahi nicht nur zum 28:28, sondern legten Max Borchert und Niko Korda zum 30:28 nach. Auch wenn der LHC im Anschluss noch einmal verkürzte, brannte nichts mehr an.

TV Oyten Vampires: Lüdersen, Köhlmoos - Seliger (1), Brandt, Sibahi (7), Timmermann, Borchert (5/4), Fischer (1), Hencken (6), Korda (11), Tiller, Grittner (1), Brüns. J kc

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