Linkshänder verlässt Daverden am Saisonende / „Wächst mit seinen Aufgaben“

Nijland wagt den nächsten Schritt – Wechsel nach Varel

+
Daverdens Sascha Nijland zieht es nächste Saison zum Drittligisten nach Varel.

Daverden - Von Kai CaspersErst vor dieser Saison vom Landesligisten aus Sottrum zum TSV Daverden gekommen, hat sich Sascha Nijland beim Handball-Verbandsligisten auf Anhieb zu einem Leistungsträger aufgeschwungen. Die sportliche Entwicklung des 22-Jährigen ist auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben. Denn wie Nijland gestern bestätigte, hat er für die kommende Saison einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Drittligisten HSG Varel-Friesland unterschrieben.

„Natürlich ist das ein großer Sprung. Aber ich bin ja noch jung und will mir später nicht einmal vorwerfen lassen, dass ich nicht alles versucht habe“, gab Nijland zu verstehen. Den ersten Kontakt zu seinem zukünftigen Verein gab es bereits im vergangenen Jahr beim Daverdener Gastspiel in Varel. „Direkt nach Spielende hat mich HSG-Manager Lothar Brecht angesprochen und mich gefragt, ob ich mir einen Wechsel vorstellen könnte. Das Angebot habe ich mir dann erstmal durch den Kopf gehen lassen und wollte vor allen Dingen auch mit Varels Coach Andrzej Staszewski reden“, so der 22-Jährige.

Nach einem Probetraining beim Drittligisten reifte jedoch schnell der Entschluss des Linkshänders, sich in der neuen Liga beweisen zu wollen. „Klar, das ist natürlich eine ganz andere Hausnummer. Aber bekanntlich wächst man ja mit seinen Aufgaben. Das sieht man ja auch seit meinen Wechsel von Sottrum nach Daverden, wo ich sicher den nächsten Sprung gemacht habe“, hofft Nijland nun auf einen weiteren Schritt in seiner sportlichen Karriere. Dass ihm der Entschluss, Daverden nach nur einem Jahr wieder zu verlassen, alles andere als leicht gefallen ist – daraus macht der 83-fache Torschütze kein Geheimnis. „Auch wenn wir sportlich sicher etwas hinter den eigenen Erwartungen zurückliegen, stimmt in Daverden alles. Auch die Arbeit mit Trainer Thomas Panitz hat mich definitiv nach vorne gebracht. Von daher werde ich auch weiterhin alles für die Mannschaft geben. Schließlich will ich mich auf jeden Fall mit dem Klassenerhalt aus Daverden verabschieden“, hat Nijland noch ein wichtiges Ziel.

Eine Aussage, die sein aktueller Trainer Thomas Panitz natürlich gerne hört. „Sascha hat sich bei uns sehr gut entwickelt. Daher wäre ich auch froh gewesen, wenn er zumindest eine weitere Saison bei uns geblieben wäre“, ist „Panne“ nicht sicher, ob der Wechsel nicht eventuell ein Jahr zu früh kommt. „Allerdings kann ich seine Entscheidung auch gut nachvollziehen. Schließlich bekommt man so eine Chance ja auch nicht jeden Tag. Daher hoffe ich, dass Sascha in Varel seinen Weg machen wird“, wünscht der Coach seinem Schützling alles Gute. Und weiter: „Sollte es dann aber nicht klappen, kann er gerne wieder zurück nach Daverden kommen. Wir würden es definitiv begrüßen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mugabes Nachfolger Mnangagwa verspricht Jobs und Demokratie

Mugabes Nachfolger Mnangagwa verspricht Jobs und Demokratie

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Trommelworkshop in der Grundschule Bruchhausen-Vilsen

Trommelworkshop in der Grundschule Bruchhausen-Vilsen

B6-Baustelle an Waldkater-Kreuzung in Melchiorshausen

B6-Baustelle an Waldkater-Kreuzung in Melchiorshausen

Meistgelesene Artikel

In Verden: Die Reit-Elite Deutschlands trifft sich

In Verden: Die Reit-Elite Deutschlands trifft sich

Handball A-Jugend: Oytens Führungsspieler Noah Dreyer im Interview

Handball A-Jugend: Oytens Führungsspieler Noah Dreyer im Interview

Mit Primus Verden zum Derby nach Langwedel

Mit Primus Verden zum Derby nach Langwedel

TSV Etelsen: Bei Funck zündet es noch nicht

TSV Etelsen: Bei Funck zündet es noch nicht

Kommentare