27-jähriger Linkshänder kehrt nach vier Jahren zum TSV Daverden zurück

Nijland – ein Hüne für den Rückraum

Kehrt nach vier Jahren zum TSV Daverden zurück: Sascha Nijland. Foto: Freese

Daverden - Von Björn Lakemann. Der TSV Daverden, designierter Aufsteiger in die Handball-Verbandsliga, bastelt weiter mit Hochdruck am Kader für die kommende Saison. Und mit Sascha Nijland vermeldet Trainer Ingo Ehlers nun den ersten Hochkaräter. Denn der wurfgewaltige Linkshänder vom Oberligisten TuS Rotenburg hat nicht nur eine Vergangenheit in Daverden, sondern verfügt auch über Erfahrung aus der dritten Liga bei der HSG Varel.

„Der Aufwand für die Oberliga ist mir in Rotenburg einfach zu groß geworden. Daher habe ich mich für eine Rückkehr nach Daverden entschieden“, gab der 27-jährige Sottrumer zu verstehen. Dass die Fahrtstrecke zum Training sogar etwas länger ist – für Nijland kein Problem. „Das kenne ich ja noch aus meiner Zeit in Varel.“ Aus dem jetzigen Daverdener Kader kennt der 1,98 Meter große Hüne noch Ruben Zeidler und auch Lajos Meisloh, mit denen er vor vier Jahren schon einmal zusammengespielt hat. Auch wenn das für seinen Wechsel eine kleine Rolle gespielt haben dürfte, war das große Interesse von Trainer Ingo Ehlers letztlich entscheidend. „Ingo hat mich frühzeitig kontaktiert und mich mit seinen Vorstellungen überzeugt. Zudem kann ich in Daverden auf meiner Lieblingsposition im rechten Rückraum spielen“, verdeutlichte der 27-jährige Rückkehrer.

Kein Wunder, dass Ehlers die Freude über die Zusage des Linkshänders deutlich anzuhören war. „Sascha bringt ordentlich Wurfgewalt in unser Team und kann auf beiden Positionen auf der rechten Angriffsseite eingesetzt werden. Und da er früher ja schon mal zwei Jahre in Daverden gespielt hat, braucht er auch nur wenig Eingewöhnungszeit“, ist der 45-jährige Übungsleiter überzeugt.

Neben Sascha Nijland wechselt auch seine Mutter Ela als Physiotherapeutin zu den Grün-Weißen. Aktuell betreut sie noch den Landesligisten TV Sottrum. „Nach acht Jahren in Sottrum wollte ich mich mal verändern. Und im Gespräch mit Ingo Ehlers habe ich sofort gemerkt, dass alles passt“, freut sich Daverdens neue „Kneterin“ auf ihre neue Aufgabe. „Natürlich freuen wir uns auf die künftige Zusammenarbeit. Dennoch haben wir die Entscheidung pro Daverden unabhängig voneinander getroffen“, erklärten Sascha und Ela Nijland unisono.

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