Vartanjan lässt sich von Nasen-Wunde nicht stoppen

Niedersachsenliga: KG Enjoy Judo/OT Bremen startet mit 4:3-Sieg in Garbsen

Gute Aktion: Mohamad Sadea (unten) verlor aber seinen Fight.

Oyten - Erfolgreicher Start in die Niedersachsenliga: Die Kampfgemeinschaft Enjoy Judo/OT Bremen feierte einen 4:3-Sieg beim letztjährigen Vizemeister TSV Garbsen und ebnete damit schon den Weg für den anvisierten Aufstieg in die 2. Liga. Bis 66 kg durfte Sven Krüger sein Können zeigen. Gegen Eugen Haumann setzte er den Uchi Mata an, ohne seinen Gegner zu werfen. Erst im Golden Score entschied Krüger den starken Kampf für sich. Im Fight bis 60 kg überzeugte Mohamad Sadea mit vielen guten Ansätzen. Doch kurz vor Schluss verließen ihn die Kräfte und sein Kontrahent siegte mit Außensichel – 1:1.

Nun startete Sven Röper bis 81 kg. Der Enjoy-Kämpfer hatte extra 9 kg abgekocht, um die Klasse gut zu besetzten. Bei der ersten Aktion fiel er unglücklich auf die Schulter und musste mit Eckgelenksprengung ins Krankenhaus. Doch Martin Jäschke war nicht geschockt. Er stellte im Schwergewicht mit einem schönen Fußfeger den Gleichstand wieder her.

Überraschend wurde bis 73 kg Arne Glitz eingesetzt. Trotz Trainingsrückstandes stand er gegen den bärenstarken Vasilij Haumann seinen Mann. Nach der dritten Strafe gegen Haumann erkämpfte Glitz den Punkt zum 3:2. Nun kam der wichtigste Fight: Bis 100 kg kämpfte Artur Vartanjan gegen einen starken Garbsener. Nach mehrfacher Unterbrechung wegen einer Wunde auf der Nase drohte der Abbruch. Doch Vartanjan behielt die Ruhe und überraschte mit einem Schulterwurf. Die Führung rettete er zum 4:2 über die Zeit. Im letzten Duell bis 90 kg war der Druck nicht mehr so groß. Doch Fokko Janßen zeigte einen beherzten Kampf gegen Scharpinski, der dann mit zwei Seitenfallern „Sumi Gaeshi“ den dritten Punkt für Garbsen holte. „Wir haben verdient 4:3 gewonnen“ resümierten Trainer Pajer und Teamcoach Sascha Steudel: „Wir haben die jungen Kämpfer gebracht, um ein Zeichen zu setzten. Die Routiniers wie Manfred Schwarzer, Thorsten Kröger oder aber auch Trainer Pajer werden nur in Notfällen eingesetzt, sind aber für das Training super wichtig. Der erste Sieg weist in die richtige Richtung.“

Zwei der Ligakämpfer zeigten parallel auf der Norddeutschen Meisterschaft ihr Können. Oleg Gusev wurde bis 81 kg in der U18 ebenso Nordmeister wie Bruder Konstantin bis 73 kg in der U21. Sie wurden im Ligakampf diesmal geschont.

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