Niederlage in eigener Halle – für Krone ist es keine Option

Landesliga: SG Achim/Baden im Spitzenspiel gegen Horneburg

Achim/Badens Tjark Meyer schwimmt mit seinem Team aktuell auf der Erfolgswelle und will die auch gegen Horneburg fortsetzen.

Achim/Baden - Schon heute Abend kommt es in der Handball-Landesliga zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten SG Achim/Baden II und Verfolger VfL Horneburg. Wesentlich einfacher dürfte es der Tabellenvierte TSV Daverden gegen Kellerkind SVGO Bremen haben. Während es für den TV Oyten beim ATSV Habenhausen III um wichtige Punkte im Abstiegskampf geht, ist die HSG Verden-Aller klarer Außenseiter gegen Fredenbeck III.

SG Achim/Baden II - VfL Horneburg (heute 20.30 Uhr). Geht es nach SG-Trainer Karsten Krone, spricht nichts gegen den neunten Sieg in Serie. „Mir stehen der komplette Kader zur Verfügung. Und in eigener Halle kommt eine Niederlage nicht in Frage“, verdeutlicht Krone seinen Anspruch. Dabei setzt der SG-Trainer erneut auf die zuletzt so sattelfeste Deckung – das Prunkstück. Zurückgemeldet haben sich Daniel Hoppe und Erik Schmidt. Dafür fehlt Marc Schwittek, der sich nach Australien verabschiedet hat. Da die SG-Reserve die Meisterschaft noch in eigener Hand hat, gilt es gegen den VfL nicht zu stolpern. „Bei Horneburg macht Linkshänder Timo Meyn die Musik und Trainersohn Yannick Löhden profitiert davon“, weiß Krone um die Stärken des VfL.

TSV Daverden - SVGO Bremen (Sbd., 17.30 Uhr). „Ein Heimsieg ist Pflicht“, lässt Daverdens Trainer Thomas Panitz keine zwei Meinungen gelten. Allerdings stehen die Gäste als Drittletzter bereits mit dem Rücken zu Wand. „Daher dürfen wir die Bremer nicht unterschätzen“, hebt Panitz warnend den Zeigefinger. Zumal ihm Patrick Bartsch und Patrick Tielitz definitiv nicht zur Verfügung stehen. „Während Bartsch sich mit einer hartnäckigen Schambeinentzündung plagt, hat Tielitz immer noch Probleme in der Wurfarmschulter. Aber das können wir kompensieren“, weiß Panitz, dass er sich auf seinen restlichen Kader verlassen kann. Zumal seine Mannschaft bis dato schon sehr oft mit nur acht Feldspielern angetreten ist. „Und das ist eine beachtliche Leistung“, ist Daverdens Trainer von daher mit den geholten 24:6-Punkten mehr als zufrieden.

ATSV Habenhausen III - TV Oyten (Sbd., 19.30 Uhr). Neben dem dauerverletzten Harald Lüthje gesellt sich auch noch der zuletzt formstarke Ralf Warfelmann (beruflich verhindert) auf die Ausfallliste des TVO. „Habenhausen ist sicher keine Übermannschaft. Wir müssen versuchen unsere eigenen Fehler zu minimieren“, hofft Trainer Frank Janzen auf den zweiten Sieg am Stück. Im Hinspiel gelang in einem zähen Spiel erst in den letzten zehn Minuten noch ein 29:26-Heimsieg. Für Janzen ist es eine Frage der richtigen Einstellung, da es gegen eine gute ATSV-Deckung anzukämpfen gilt. Oytens Trainer warnt: „Für Habenhausen ist die Partie eine der letzten Chancen, um den drohenden Abstieg noch zu vermeiden. Daher müssen wir eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten bringen.“

HSG Verden-Aller - VfL Fredenbeck III (So., 15 Uhr). Gehörigen Respekt hat Sascha Kunze vor den erfahrenen Gästen, die als Tabellenführer anreisen. „Mit Kreisläufer Birger Tetzlaff haben sie den Torschützenkönig der Liga in ihren Reihen. Außerdem spielen dort etliche bundesligaerprobte Akteure wie Dennis Marinkovic oder Maik Heinemann“, warnt der HSG-Trainer. Zudem hat sich Fredenbeck noch mit Keeper Marten Kante verstärkt. „Aber der VfL zählt auch nicht zu den Teams, die wir schlagen müssen“, beteuert Trainer Kunze. Gleichwohl will er sich mit seiner Mannschaft besser als im Hinspiel (25:33) verkaufen. „Bei uns geht es nicht um Schönheitspreise. Das war auch gegen Sottrum zu sehen, als wir uns den Sieg erst nach einer deutlichen Steigerung im zweiten Abschnitt erarbeitet haben“, verdeutlicht der HSG-Trainer.

bjl

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