14-jähriger Rückraumspieler von Verden-Aller träumt von der Bundesliga

Nick Volmert – auf dem Sprung in die Leipziger Talentschmiede

Hoch hinaus: Nick Volmert von der HSG Verden-Aller hofft zunächst auf den Sprung nach Leipzig.
+
Hoch hinaus: Nick Volmert von der HSG Verden-Aller hofft zunächst auf den Sprung nach Leipzig.

Wulmstorf – Nick Volmert ist gerade 14 Jahre alt geworden. Seine handballerischen Ziele hat der Wulmstorfer im Trikot der HSG Verden-Aller aber bereits konkretisiert. „Ich möchte möglichst in der Talentschmiede des Bundesligisten SC DHfK Leipzig den nächsten Schritt machen. Die hat einen sehr guten Ruf, und das war schon immer mein Traum“, hat der Schüler der achten Klasse am Verdener Gymnasium am Wall schon den klaren Durchblick, was demnächst auf seiner Agenda stehen könnte.

Beim Nachwuchs des Erstligisten ist unter anderem Lennart Lingener, der zuletzt beim TV Oyten als Assistent von Trainer Thomas Cordes in der A-Jugend-Bundesliga für Furore gesorgt hatte, als Coach aktiv. Er hält große Stücke auf das Talent aus dem Kreis Verden. „Nick bringt alle Voraussetzungen mit und kann es bei uns schaffen. Allerdings müssen wir noch seine Leistung in der Probewoche abwarten. Derzeit ist das wegen Corona etwas schwierig“, gibt Lingener dem Wulmstorfer noch keine Garantie auf ein Engagement in der Messestadt.

Der Übungsleiter, sowohl für die U17 des SC als auch für den Auswahl-Jahrgang 2004 des Landes Sachsen verantwortlich, schätzt aber das handballerische Potenzial Volmerts. Auf den Aktivposten der Reiterstädter sei er aufmerksam geworden, da er hier in der Region noch bestens vernetzt sei und den heißen Tipp bekam. Auch HVN-Auswahltrainer Cordes, der den Jahrgang 2005 unter seinen Fittichen hat, ist angetan von seinen Beobachtungen aus dem Stützpunkttraining: „Linkshänder von der Nicks Kategorie gibt es nicht so viele. Von seiner Statur und Athletik ist er schon auffällig. Aber der Weg ist weit.“

Die Eltern unterstützen den Filius

Derzeit ist Nick Volmert noch bei der HSG Verden-Aller mit dem Trainergespann Björn Fechner und seinem Vater Marco unterwegs. In der jüngst erfolgreich absolvierten Qualifikation zur Oberliga war das Riesentalent mit 39 Treffern in vier Partien der mit Abstand treffsicherste Akteur. Doch in der möglicherweise startenden Oberligasaison müssen die Allerstädter womöglich ohne ihren Top-Goalgetter, der am liebsten im rechten Rückraum für Wirbel sorgt, auskommen. Mit dem möglichen Wechsel ihres Filius’ in die Messestadt können die Eltern Gunda und Marco sehr gut leben. „Wir legen ihm auf keinen Fall Steine in den Weg und unterstützen ihn auf seinem Weg“, bekräftigen sie.

Das mit 186 Zentimetern über Gardemaß verfügende Ausnahmetalent sieht in seiner Schnelligkeit und Wurfkraft besondere Stärken. Derzeit begnügt sich der junge Rückraumrecke mit zwei Trainingseinheiten, Joggen, Fahrradfahren sowie einem guten Work-out zu Hause. Das dürfte sich im Handballinternat allerdings grundlegend ändern. Dort stehen tägliche Trainingseinheiten auf dem Programm.

„Es wäre schon cool, in der A-Jugend-Bundesliga zu spielen und vielleicht sogar den Sprung ins Jugend-Nationalteam zu schaffen. Mein großes Ziel ist die Bundesliga“, hofft der Youngster auf spätere Einsätze in der deutschen Eliteliga. Am liebsten freilich für seinen Lieblingsverein SG Flensburg-Handewitt, für die seine Idole Lasse Svan sowie der Ex-Leipziger Franz Semper in der „Hölle Nord“ auflaufen. Doch bevor das wahrwerden kann, sind noch viele Trainingseinheiten mit viel Schweiß angesagt.

Von Björn Lakemann

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Meistgelesene Artikel

TC Verden: B-Juniorinnen holen Vizetitel

TC Verden: B-Juniorinnen holen Vizetitel

TC Verden: B-Juniorinnen holen Vizetitel
Emma Alessia Delwes bejubelt erstes „Hole-in-one“

Emma Alessia Delwes bejubelt erstes „Hole-in-one“

Emma Alessia Delwes bejubelt erstes „Hole-in-one“
Jörg Dähn: „Radfahren ist einfach mein Ding“

Jörg Dähn: „Radfahren ist einfach mein Ding“

Jörg Dähn: „Radfahren ist einfach mein Ding“
Moffat: „Müssen junge Spieler begeistern“

Moffat: „Müssen junge Spieler begeistern“

Moffat: „Müssen junge Spieler begeistern“

Kommentare