Nicht schlecht - aber auch nicht gut

Badens Zweitliga-Volleyballer 2:3 in Warnemünde

Zuspieler Benedikt Gerken (am Ball) wurde in Warnemünde zum Badener MVP gekürt. Archivfoto: von Staden
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Zuspieler Benedikt Gerken (am Ball) wurde in Warnemünde zum Badener MVP gekürt. Archivfoto: von Staden

Zufriedenheit sieht anders aus: Zwar holten Badens Zweitliga-Volleyballer in Warnemünde einen Punkt, doch Coach Werner Kernebeck konnte sich darüber gar nicht so recht freuen.

Baden – Auch lange nach der Partie wusste Badens Zweitliga-Coach Werner Kernebeck nicht, wie er die knappe 2:3-Niederlage bei den Warnemünder Volleyballern einordnen sollte. Beide Teams durchliefen in dieser mittelmäßigen Begegnung viele Höhen und Tiefen. „Nicht schlecht – aber auch nicht gut“, war Kernebeck hin- und hergerissen. Und so hob er letztlich vielsagend zwei Highlights hervor: Zum einen die zweite Auszeichnung in dieser Saison für Zuspieler Benedikt Gerken zum wertvollsten Badener Spieler (MVP). Zum anderen den spätabendlichen und schmackhaften Snack, den ihr Busfahrer für die Rückfahrt aus dem Hut zauberte.

Den Start in dieses Match vermasselten die Gäste total, lagen schnell mit 2:8 zurück und liefen so immer einem Rückstand hinterher. Ob im Angriff, der Annahme, im Block oder auch im Zuspiel, der TV Baden war in allen Bereichen auf dem unteren Level unterwegs. „Viel zu viele Fehler in diesem Satz“, schüttelte da der TVB-Trainer den Kopf. So hatten sich die Hausherren dann zurecht sieben Satzbälle herausgespielt, dominierten letztlich mit 25:17.

Weder Fisch noch Fleisch

In Durchgang zwei dann verkehrte Welt. Dieses Mal spielten die Badener vorweg, Warnemünde verzettelte sich indes in vielen Aktionen. „Die Fehler, die wir zu Beginn produziert haben, unterliefen nun den Gastgebern. Das war schon sehr verwunderlich“, so Kernebeck. Allerdings sorgten die Weserstädter erst im letzten Drittel des Satzes für klare Verhältnisse. Nach einem 9:5 lagen sie wenig später mit 15:16 zurück, letztlich aber strichen die Badener dann doch ein 25:22 ein.

Dasselbe Spiel danach in den beiden folgenden Durchgängen. Warnemünde holte sich Satz drei mit 25:21, die Badener dann Satz vier mit einem deutlichen 25:16.

Weder Fisch noch Fleisch zeigten die Gäste dann im Tiebreak. Wieder einmal. „Gefühlt war das der 500. Tiebreak, den wir am Ende verloren haben. Solch einen dürfen wir dann ruhig auch mal gewinnen! Zwar haben wir auch in dem keine Fehler abgeliefert, wo mal sagt,o Gott", aber verlieren hätten wir auch den auf keinen Fall müssen.“ So sah Kernebeck erst einen 1:5-Rückstand, den seine Schützlinge auf 4:5 verringern konnten. Als dann die Küstenstädter aber auf 14:11 erhöhen durften, war die Messe gelesen (15:11).

Ich erwarte, dass wir kommenden Sonnabend im letzten Punktspiel der Saison zuhause gegen Neustrelitz noch einmal richtig Herzblut zeigen.

Werder Kernebeck, Coach des TV Baden

„Ich erwarte, dass wir kommenden Sonnabend im letzten Punktspiel der Saison zuhause gegen Neustrelitz noch einmal richtig Herzblut zeigen, damit wir mit einem vernünftigen Gefühl in die Sommerpause gehen können“, so der Badener Übungsleiter abschließend. vst

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