Hülsener Trio scheitert bei Landesmeisterschaft hauchzart

NFV-eFootball-Cup: Endstation Achtelfinale

Schnelle Finger sind an der Tastatur gefragt. 
Archivfoto: häg
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Schnelle Finger sind an der Tastatur gefragt. Archivfoto: häg

Hülsen/Bierden – Unterschiedliche Erfolge für die beiden Kreisvertreter TSV Bierden und SVV Hülsen bei ihrem Auftritt am Wochenende im Rahmen der ausgetragenen eFootball-Niedersachsenmeisterschaften. Während die Bierdener als Zweiter der Kreismeisterschaften ohne Sieg die Segel streichen mussten, war für den amtierenden Kreismeister aus Hülsen im Achtelfinale Endstation.

  • Aus für Hülsener Trio bei 3. NFV-eFootball-Cup im Achtelfinale
  • TSV Bierden scheitert früh am späteren Finalisten Eintracht Cuxhaven
  • Felix Wolf überzeugt: „Finale wäre drin gewesen“

Insgesamt 57 Teams nahmen an diesem 3. NFV-eFootball-Cup teil. Doch anders als im Vorjahr, als fast 1 000 Zuschauer das Gamer-Spektakel in der hannoverschen Swiss Life Hall verfolgten, fand der 3. Cup in diesem Jahr ausschließlich online statt.

Im Nachhinein ärgern wir uns schon ein wenig. Denn das war eine ganz enge Kiste. Ich bin überzeugt, dass wir ebenfalls hätten ins Finale einziehen können, wenn das Match an uns gegangen wäre

Felix Wolf (SVV Hülsen)

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage war der Modus dabei angepasst worden. Aus Infektionsschutzgründen und in Folge der behördlichen Auflagen saß so jeder Spieler allein vor seinem PC daheim, der Modus wurde kurzfristig geändert. So hieß dieser dieses Mal an der PlayStation 4 im Spiel „FIFA 21“ 1:1. Felix Wolf vom SVV Hülsen klärt da auf: „Bisher wurde immer zwei gegen zwei gespielt, nun hieß es eben online eins gegen eins. Da bei Unentschieden ein Entscheidungsspiel her musste, wurde aus dem üblichen Zweier- nun ein Dreierteam. Gewonnen hatte dabei die Mannschaft, die bei maximal drei Einzelspielen zuerst zwei Partien für sich entscheiden konnte.“ Am Ende bestieg nach insgesamt sechs K.o.-Runden die SG Lenglern/Harste den NFV-eFootball-Thron und qualifizierte sich für den DFB-ePokal, dessen Vorrunde am 18./19. Februar ausgetragen wird. Außerdem gewann der neue niedersächsische eFootball-Meister ein Trainingslager für 20 Personen im Barsinghäuser Sporthotel Fuchsbachtal. Platz zwei, den letztlich der Hülsen-Bezwinger Eintracht Cuxhaven I nach einem hauchzarten 1:2 im Finale belegte, wurde mit einem Adidas-Gutschein für Teamsportbekleidung im Wert von 750 Euro versüßt und für das drittplatzierte Team (Eintracht Cuxhaven II) gab es 20 Derbystarbälle.

Für ihn ging es bis ins Achtelfinale: Felix Wolf.

Zur Erinnerung: Im Zeitraum von Mitte November 2020 bis Mitte Januar 2021 hatten rund 650 Mannschaften in 29 von 33 NFV-Kreisen an Kreispokalturnieren teilgenommen, die als Qualifikation für den eFootball-Cup des NFV ausgespielt wurden.

Während die Hülsener in Zweitrundenmatch dominierten, schied der TSV Bierden in dieser Runde aus.

Während der TSV Bierden (Lukas Köster, Dennis Kreye sowie Sascha Nachbar) in der ersten Runde ein Freilos hatte, in der zweiten dann Eintracht Cuxhaven I klar mit 0:2 unterlag und so nach nur einem Duell die Segel streichen musste, ging es für das Hülsener Trio bis ins Achtelfinale. Dabei taten sich Felix Wolf, Christian Zerfowski und Peer Eckhardt im ersten Spiel gegen den TSV Denstorf noch recht schwer. Zwar siegte Wolf locker mit 6:0, doch Zerfowski verlor sein Match nach „golden goal“, nachdem es in der regulären Spielzeit noch 1:1 hieß. Mit einem hauchzarten 3:2 sicherte dann Eckhardt die nächste Runde, die die Hülser nun aber klar dominierten (Wolf 4:1, Eckhardt 5:4).

Im Achtelfinale fehlte nicht viel

In Runde drei wartete dann der spätere Finalist von der Nordseeküste. „Im Nachhinein ärgern wir uns schon ein wenig. Denn das war eine ganz enge Kiste. Ich bin überzeugt, dass wir ebenfalls hätten ins Finale einziehen können, wenn das Match an uns gegangen wäre“, weiß Wolf von einem spannungsgeladenen Spiel zu berichten. So verlor er selbst nach Führung noch mit 2:4, „da mein Gegner taktisch geschickt im zweiten Durchgang auf Teampressing umgestellt hatte, gegen das ich einfach keine Mittel fand.“ Eckhardt gewann allerdings mit 3:1, sodass es nun an Christian Zerfowski lag, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Der lag allerdings schnell mit 0:2 zurück, kam dann aber mit seinem Gegner immer besser zurecht und erspielte sich viele Torchancen, um die Partie für sich zu entscheiden. Mehr als das 1:2 sprang aber nicht mehr heraus. Damit war die Messe für das Trio gelesen. Wolf: „Wir haben aber gesehen, dass wir dem Niveau auf Landesebene durchaus gewachsen sind. Es fehlte wirklich nicht viel!“

Von Frank Von Staden

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