Oberligist TSV Ottersberg fährt mit Rumpfteam 2:0-Sieg in Göttingen ein

Neumann mit Doppelpack

Ottersberg - Mit einem Rumpfteam die weite Reise nach Göttingen angetreten, zwei bittere Niederlagen noch im Hinterkopf – dennoch konnte Fußball-Oberligist TSV Ottersberg gestern Nachmittag wieder einen Dreier einfahren, dominierte beim RSV Göttingen 05 dank eines Doppelpacks von Goalgetter Alexander Neumann (30./79.) mit 2:0 und festigte damit Rang neun in der Tabelle.

Schon lange vor der Partie musste TSV-Trainer Axel Sammrey gehörig an seiner Start-Elf tüfteln, fehlten doch aus Verletzungsgründen gleich neun Akteure. So machte der Übungsleiter aus der Not eine Tugend, gab mit Kevin Sammann auf der linken Außenbahn der Viererkette einem 19-Jährigen aus der Reserve eine Chance, später baute er auch noch Kevin Romer aus der Zweiten ein, der mit seinem ersten Ballkontakt die Vorlage für den zweiten Neumann-Treffer gab. „Beide haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht. Insgesamt trainieren bei uns derzeit sieben Spieler aus der Bezirksliga-Elf mit, allein fünf von ihnen habe ich für das Göttingen-Spiel in den Kader berufen“, so Sammrey, der damit die Planungen für die kommende Saison eingeläutet hat.

Aufgrund der zwangsläufigen Rotationen – auch Johannes Ibelherr musste nach dem Warmmachen gestern noch passen (Oberschenkel) – starteten die Grün-Weißen doch etwas holprig in die Partie, fingen sich dann aber überraschend schnell und ließen bis auf ganz wenige Ausnahmen kaum Chancen für die Hausherren zu. „Wir hätten indes zur Pause höher als nur 1:0 führen müssen“, befand Sammrey. So ließ der blasse Lord Hoopmann den Ball in der 25. Minute aussichtsreich verspringen, brachte auch Eugen Zilke das Sportgerät kurz vor dem Wechsel (44.) nicht im Gehäuse unter. Besser machte es nur Alexander Neumann, der nach diesem Spieltag mit nun 19 Treffern die Oberliga-Torjägerliste souverän anführt. Nach einem langen Sammann-Einwurf verlängerte Sebastian Koltonowski das Leder zum Stürmer, der den Göttinger Keeper noch austanzte – 0:1. Auch bei seiner zweiten Bude hatte Neumann noch die nötige Ruhe, um Göttingens Schlussmann Dennis Koch noch auszuspielen, nachdem ihn Romer stark bediente. · vst

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