Neuer Trainer beim Fußball-Kreisligist TSV Uesen

Nelle beerbt Krooß in der kommenden Saison

Benjamin Nelle

Uesen - Der TSV Uesen hat die Konsequenzen für die durchschnittliche Saison (aktuell nur auf dem achten Tabellenplatz) gezogen. Ab Sommer wird Benjamin Nelle beim Fußball-Kreisligisten die Fäden in der Hand halten und somit Nachfolger von Coach Lars Krooß werden.

Nils Kutsch, der aus dem Vorstand für die Belange der 1. Herren verantwortlich ist, begründete den Wechsel: „Sicherlich haben wir uns ein paar Dinge mit Lars etwas anders vorgestellt, aber unsere sportliche Situation kann man keinesfalls nur ihm anlasten. Mit Benjamin Nelle hat sich nun kurzfristig eine Option ergeben, die wir unbedingt wahrnehmen wollten.“ Kutsch will die Entscheidung eher pro Nelle denn contra Krooß verstehen.

Nelle ist beim TSV Uesen kein Unbekannter, denn der Langwedeler trainierte ausgerechnet zusammen mit Nils Kutsch sechs Jahre im Jugendbereich der Achimer. Von 2016 bis 2017 war er außerdem eineinhalb Jahre Trainer beim Bezirksligisten FSV Langwedel-Völkersen, ehe er bis Februar diesen Jahres die Geschicke des JFV A/O/Heeslingen in der A-Jugend Niedersachsenliga leitete. Mit dem TSV Uesen hat der 29-Jährige einiges vor: „Ich sehe hier ein sehr großes Potenzial. Man hat in den letzten Jahren eigentlich immer oben mitgespielt in der Kreisliga.

Noch-Coach für andere Aufgaben bereit

Warum dies in diesem Jahr nicht geklappt hat, kann ich nicht direkt beurteilen, aber mittel- und langfristig sollte das auf jeden Fall möglich sein. Hier besteht ein ruhiges Umfeld, in dem wir kontinuierlich mit jungen Spielern arbeiten können. Das war mir besonders wichtig. Darüber hinaus wollen wir spätestens 2019/20 in die Bezirksliga aufsteigen.“

Der scheidende Lars Krooß ist über diese Entscheidung natürlich enttäuscht: „Leider konnten wir den Weggang von Daniel Jannsen und die langfristige Verletzung von Mirko Duhn nicht kompensieren, sodass unsere sportlichen Ziele nicht erreichbar waren. Dennoch hat es Spaß gemacht mit den Jungs zu arbeiten. Die Trainingsbeteiligung war immer gut, was für einen Kreisligisten nicht immer selbstverständlich ist und auch das Feedback aus der Mannschaft dazu war stets positiv.“ Der 44-Jährige Thedinghauser will aber auf jeden Fall als Trainer weitermachen: „Zunächst einmal wollen wir die Saison vernünftig zu Ende spielen und noch ein bis zwei Tabellenplätze gutmachen. Danach wird man dann sehen, was sich ergibt. Ich bin auf jeden Fall für jegliche Anfragen, gerne auch höherklassig als Co-Trainer, offen.“ - bd

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