Verden lässt viele Chancen liegen

0:2 – Neubarth: „Es gibt so Tage“

Eine der vielen Chancen vor der Pause: Verdens Moritz Schmökel scheiterte an Keeper Maximilian Wulf. Am Ende musste sich der FC dem clevereren VfL Lüneburg 0:2 geschlagen geben.
+
Eine der vielen Chancen vor der Pause: Verdens Moritz Schmökel scheiterte an Keeper Maximilian Wulf. Am Ende musste sich der FC dem clevereren VfL Lüneburg 0:2 geschlagen geben.

Verden – Dem ehemaligen Stürmer von internationalem Format wird das Herz geblutet haben, als er tatenlos mit ansehen musste, wie seine Angreifer zahlreiche Chancen liegen ließen und am Ende bitter bestraft wurden: Fußball-Landesligist FC Verden 04 kassierte am Sonntag zum Saisonstart eine überflüssige 0:2 (0:0)-Heimpleite gegen den VfL Lüneburg – Trainer Frank Neubarth verstand die Welt nicht mehr: „Wir kriegen das Ding einfach nicht rein und Lüneburg trifft mit dem ersten richtigen Schuss. Damit wurde uns der Stecker gezogen.“

Eine Stunde lang hatten die Allerstädter mit passablem Spiel den Gast in manche Verlegenheit gestürzt, konnten ihre Überlegenheit jedoch nicht ummünzen und zahlten gegen letztlich cleverere Salzstädter einiges an Lehrgeld.

Neubarth indes hielt die schützende Hand über seine Schützlinge: „Vor allem in der ersten Halbzeit haben sie ein richtig gutes Match geliefert. Da hätten wir durchaus 2:0 führen können, dann wäre es bestimmt anders ausgegangen.“ Aber den entscheidenden Unterschied sprach der Ex-Profi auch gnadenlos an: „Während wir die Lüneburger Fehler nicht nutzen konnten, haben sie aus unseren Kapital geschlagen. Da nutzt alles Lamentieren nichts. Es gibt halt so Tage.“

Starke erste Halbzeit verpufft mit dem 0:1

Die mit Stürmer Toni Fahren sowie den Außen Jonas Austermann und Moritz Schmökel offensiv eingestellten Verdener – Thomas Celik unterstützte aus der zentralen Mittelfeld-Position – brauchten einige Minuten, setzten sie Gäste dann aber unter Druck. Nach Vorlage von Kato Tavan, der als Linksverteidiger oft den Vorwärtsgang einschaltete, drosch Celik die Kugel über den Kasten (10.). Während Lüneburg nur durch einen Kopfball von Schon auf die Latte gefährlich wurden (14.), besaß der FC weitere Hochkaräter. Schmökel schickte Austermann, dessen Flachschuss Keeper Wulf parierte (24.), nach Zuspiel von Celik ließ sich Schmökel zu weit nach Außen treiben und scheiterte an Wulf (28.), eine Ablage von Sechser Fredi Bormann setzte Fahrner knapp neben den Kasten (45.). Zwischendurch kamen die Gäste ein paar Mal in die gefährliche Zone, nahmen sich durch zu viele Dribblings allerdings selbst aus dem Spiel.

Auch im zweiten Abschnitt erstarb den Reiterstädtern zweimal der Torjubel auf den Lippen: Mit viel Tempo lief Austermann einen Konter, legte den Ball im Strafraum auf den rechten Fuß und zog am langen Eck vorbei (50.). Schmökel schoss die Kugel nach fahrners Ablage Keeper Wulf in die Arme (54.). Dann die kalte Dusche: Damian schon steckte durch, Matti Grahle wurde von Philipp Breves nicht attackiert und schoss das Leder zum 0:1 in den Winkel (60.) – ein Wirkungstreffer. Fortan war es vorbei mit dem Spielfluss der Verdener, die zwar nicht aufsteckten, aber kaum mehr gefährlich wurden und noch das 0:2 (72.) kassierten: Julian Wulf enteilte Bjarne Geils, den Schuss ließ Stefan Wöhlke nach vorne abklatschen, Kristian Krieger staubte ab.

Von Ulf Von Der Eltz

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Dämpfer für PSG und Chelsea zum Start der Champions League

Dämpfer für PSG und Chelsea zum Start der Champions League

Mit dem Kart mitten durch die Wohnung

Mit dem Kart mitten durch die Wohnung

Die Schätze der zyprischen Küche in Larnaka genießen

Die Schätze der zyprischen Küche in Larnaka genießen

Ist ein Fahrradschutzbrief sinnvoll?

Ist ein Fahrradschutzbrief sinnvoll?

Meistgelesene Artikel

„Es ist etwas Besonderes“

„Es ist etwas Besonderes“

„Es ist etwas Besonderes“
Sammrey streicht Baumann und Hügen aus dem Kader

Sammrey streicht Baumann und Hügen aus dem Kader

Sammrey streicht Baumann und Hügen aus dem Kader
Rassismus auf der Tribüne und Jagdszenen auf dem Platz: Video kursiert im Internet

Rassismus auf der Tribüne und Jagdszenen auf dem Platz: Video kursiert im Internet

Rassismus auf der Tribüne und Jagdszenen auf dem Platz: Video kursiert im Internet
Bezirksliga-Aufsteiger TSV Uesen erkämpft ein 8:8 in Worpswede

Bezirksliga-Aufsteiger TSV Uesen erkämpft ein 8:8 in Worpswede

Bezirksliga-Aufsteiger TSV Uesen erkämpft ein 8:8 in Worpswede

Kommentare