30:26 – Achim/Baden entzaubert auch Bissendorf / Fastenau nicht zu stoppen

Naumann: „Das war der Wahnsinn“

Da konnten sich die Bissendorfer noch so strecken: Achim/Badens Steffen Fastenau fand immer eine Lücke. Foto: häg

Achim/Baden – Die SG Achim/Baden setzte das nächste dicke Ausrufezeichen in der Handball-Oberliga. Beim TV Bissendorf-Holte behauptete sich das Team von Tobias Naumann letztlich souverän mit 30:26 (17:12) und machte damit den nächsten großen Schritt in Richtung Klasserhalt.

Da war es nicht verwunderlich, dass Naumann im Anschluss für den Auftritt seiner Mannschaft auch nicht lange nach Worten suchen musste. „Das war der Wahnsinn. Unfassbar, wie sich alle regelrecht den Arsch aufgerissen haben. Letztlich haben wir Bissendorf mit einer überragenden Leistung in der Deckung den Zahn gezogen“, war der SG-Trainer voll des Lobes. Zumal es noch zu Beginn nicht danach ausgesehen hatte, dass die Gäste die Halle als Sieger verlassen sollten. Denn Bissendorf legte schnell ein 6:2 (7.) vor. Doch das Naumann-Team ließ sich davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil. Mit zunehmender Dauer stabilisierte sich die Deckung mehr und mehr und erlaubte den Gastgebern kaum noch einfache Würfe. Das spiegelte sich dann auch im Ergebnis wider. Angeführt von Steffen Fastenau, dem Naumann erneut eine überragende Leistung bescheinigte, war beim 8:8 (13.) durch Joost Windßus der Ausgleich geschafft. Und als Henrik Budelmann, der für den verhinderten Kevin Podien auf Linksaußen zu überzeugen wusste, die SG beim 10:9 (17.) erstmals in Führung brachte, gab es endgültig kein Halten mehr. Gegen sichtlich beeindruckte Gastgeber setzten sich die Achim/Badener bis zur Pause schon deutlich auf 17:12 ab.

Der Auftakt in die zweite Hälfte – er gehörte jedoch eindeutig den Bissendorfern. Binnen acht Minuten glichen die Gastgeber zum 17:17 aus. Für Naumann keine Überraschung. „Das ist schon eine Spitzenmannschaft. Es war also klar, dass da noch was kommen wird. Aber wir sind ruhig geblieben und haben uns an die erste Halbzeit erinnert. Daher war allen bewusst, dass wir auch wieder treffen werden“, erklärte der SG-Trainer. Und tatsächlich. Nachdem Mohamad Sibahi die Torflaute beendet hatte, legte der überzeugende Jannis Jacobsen umgehend zum 19:17 (40.) nach. Diese Führung ließ sich die SG in der Folge nicht mehr nehmen. Spätestens mit seinem zehnten Treffer zum 27:23 (55.) beseitigte Steffen Fastenau endgültig die letzten Zweifel am nächsten Coup.

SG Achim/Baden: von Seelen, Dybol – Block-Osmers (2/1), Zilz, Sibahi (2), Jacobsen (7), Wolters, Freese, Windßus (2), Fastenau (10), Budelmann (6), Meyer, Dreyer (1), Schmidt.

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