SG Achim/Baden kassiert 22:31-Niederlage in Fredenbeck / Rückkehrer Freese und Balke überzeugen

Naumann vermisst den unbedingten Siegeswillen

Auch wenn es in Fredenbeck nicht zum Sieg reichte, feierte Fabian Balke ein gelungenes Comeback. Foto: Hägermann

Achim/Baden – Auch wenn Tobias Naumann mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter nicht einverstanden gewesen ist, wollte er das nicht als Ausrede für die deutliche 22:31 (10:18)-Niederlage beim VfL Fredenbeck II gelten lassen. „Wir haben viel zu passiv agiert und den Schlüssel für unser Tempospiel nicht gefunden“, erklärte der Trainer des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden.

Positiv: Kreisläufer Fabian Balke kam zu seinem ersten Saisoneinsatz und erzielte dabei fünf Treffer. Das war eine wichtige Personalie im SG-Kader, da Erik Schmidt noch angeschlagen war und Malte Meyer bereits nach nur zwölf Minuten Spielzeit mit zwei Zeitstrafen vorbelastet war. Außerdem gewährte Naumann Hoffnungsträger Tobias Freese mehr Spielanteile und der dankte es ihm mit acht Treffern.

Doch den deutlichen Pausenrückstand konnte das Duo auch nicht verhindern. Bereits beim 6:11 (21.) zeichnete sich ab, in welche Richtung das Gastspiel beim Tabellennachbarn im Landkreis Stade laufen würde. Freese war es auch, der für den letzten SG-Treffer in der ersten Halbzeit zum 10:18 verantwortlich zeichnete.

Nach dem klaren Pausenrückstand hatten die Gastgeber, bei denen Jan Thorben Ehlers mit 15 Treffern effektivster Goalgetter war, den Sieg quasi im Sack. Naumann: „Der VfL hat einfach den größeren Siegeswillen an den Tag gelegt. Aber das wirft uns nicht zurück. Wir müssen die noch fehlenden Punkte in den nächsten Wettkämpfen gegen die direkten Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt holen.“ In der zweiten Hälfte kam sein Team den Gastgebern nicht mehr bedrohlich nahe. Dem zweifachen Torschützen Mohamed Sibahi glückte zwar noch das 18:23 (46.) in der stimmungsvollen Geestlandhalle. Doch in der Folge zog der VfL die Spielzügel wieder an und brachte den Heimsieg nicht unverdient unter Dach und Fach. Naumann, der seiner Mannschaft immerhin Kampfkraft ins Fahrtenbuch schrieb, stellte fest: „Vielleicht kam die Niederlage zur rechten Zeit. Jetzt gilt es sich zum nächsten Heimspiel gegen den SV Beckdorf gut vorzubereiten.“

SG Achim/Baden: Klaus, von Seelen – Block-Osmers, Meier, Sibahi (2), Podien (1/1), Freese (8/2), Windßuß (1), Budelmann (3), Balke (5), Schmidt, Fastenau (2). bjl

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