SG Achim/Baden feiert 23:20-Erfolg im Oberliga-Kellerduell gegen TSG Hatten-Sandkrug

Naumann: „Überlebenswichtige Punkte eingefahren“

Trug sich ebenfalls in die SG-Torschützenliste ein: Jannis Jacobsen. Foto: Hägermann

Achim/Baden - Von Björn Lakemann. Nach dem hart umkämpften 23:20 (9:8)-Heimsieg des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden gegen die TSG Hatten-Sandkrug brachen alle Dämme. Mit zuletzt 7:3 Punkte setzte die Spielgemeinschaft ein klares Signal im Abstiegskampf und konnte die anschließende Weihnachtsfeier mit seinen Fans in vollen Zügen genießen.

Dementsprechend zufrieden strahlte SG-Trainer Tobias Naumann unmittelbar nach Spielende: „In den letzten 15 Minuten hat Arne unser Tor zugeschweißt und ließ den Gegner verzweifeln. Nach holprigen Start war die zweite Halbzeit etwas fehlerfreier. Ja, wir haben überlebenswichtige Punkte eingefahren!“ Als Geschenk für die Mannschaft hatte Naumann sich etwas Besonderes überlegt und gab für den heutigen Montag trainingsfrei. Sein Matchwinner Arne von Seelen gab sich nach seinen 23 Paraden bescheiden: „Meine Leistung war nur möglich, weil meine Abwehr so gut stand. Die Partie hat Riesenspaß gemacht.“

Vor der stattlichen Kulisse von gut 300 Zuschauern entwickelte sich im ersten Abschnitt ein fehlerbehafteter Abstiegskampf. Der sichere Siebenmeterschütze Kevin Podien stellte früh auf 6:3 (16.). Doch statt daraus Sicherheit zu ziehen, wurden die Gäste ins Spiel zurückgelassen. Die TSG, die durch den SG-Sieg auf den zweiten Abstiegsplatz bugsiert wurde, egalisierte zum 7:7 (24.). Kurz vor der Pause versagte dann die Anzeigentafel ihren Dienst. Es hatte Symbolcharakter, denn zu diesem Zeitpunkt lief auch bei der SG herzlich wenig zusammen.

Das blieb auch so bis zum 13:16 (47.). Dann aber kam die Zeit von Arne von Seelen. Und die junge Garde um Mohamed Sibahi, Noah Dreyer und Hendrik Budelmann brachte plötzlich noch ein gehörige Portion Tempo ins letzte Spiel vor Weihnachten. Wenig verwunderlich, dass die SG einen 6:0-Lauf hinlegte. Dem wurfgewaltigen Joost Windßuß gelang mit einem Knaller aus der Fernwurfzone exakt vier Minuten (die Anzeigetafel funktionierte nun auch wieder einwandfrei) vor Spielende die Vorentscheidung – 19:16. Gäste-Spielmacher Andre Haake: „Die SG gewann aufgrund ihrer besseren körperlichen Präsenz.“

SG Achim/Baden: Dybol, von Seelen – Zilz (2), Sibahi (1), Block-Osmers (1), Jacobsen (1), Wolters (4), Podien (9/5), Windßuß (4), Budelmann, Meyer, Dreyer (1), Zschorlich, Schlebusch.

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