Marvin Pfeiffer führt Achim/Baden zum 30:25-Erfolg über Edewecht

Der nächste Schritt

Achim/Badens Kreisläufer Fabian Balke knüpfte auch gegen Edewecht an seine gute Leistung aus der Vorwoche an und traf dreimal beim 30:25-Erfolg.

Achim/Baden - VON KAI CASPERS. Wenn es noch eines letzten Beweises ob der immensen Bedeutung der Partie gegen den VfL Edewecht gebraucht hätte, dann erbrachten ihn die Spieler des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden direkt nach dem Schlusspfiff. Als hätten sie soeben die Meisterschaft gewonnen, hüpften und feierte das Team von Tobias Naumann den völlig verdienten 30:25 (14:13)-Erfolg.

Kein Wunder, dass auch der SG-Trainer aus seiner großen Erleichterung keinen Hehl machte. „Wir sind derzeit auf einem richtig guten Weg, den wir nach Möglichkeit auch nicht so schnell wieder verlassen wollen. Entscheidend war sicherlich unsere gute Deckungsarbeit. In der ersten Halbzeit lief zwar noch nicht alles rund, doch nachdem wir in der Pause gewisse Kleinigkeiten justiert haben, lief es nach dem Wechsel dann auch deutlich besser“, gab Naumann zu verstehen.

Und tatsächlich. Vermochten sich die Gastgeber in der ersten Halbzeit zu keiner Phase mal richtig abzusetzen, agierte die Deckung in der zweiten Hälfte deutlich aktiver. Folge: Der starke Rückraum des VfL um Linkshänder Renke Bitter kam nicht mehr zu den einfachen Toren aus der Fernwurfzone. Dennoch war der Ausgang in der 40. Minute noch völlig offen - 19:18. Was folgte, war die stärkste Phase der SG. Nachdem Fabian Balke auf 20:18 gestellt hatte, setzten die Gäste zunächst einen Siebenmeter an den Pfosten. Erneut Balke, sowie Steffen Fastenau und Marvin Pfeiffer sorgten im Anschluss mit dem 23:18 (48.) für die Vorentscheidung. Apropos Pfeiffer: Der Spielgestalter hatte einen richtigen Sahnetag erwischt. „Marvin hat ein überragendes Spiel gemacht und uns vor allen Dingen in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten“, hatte Naumann ein Extralob für seinen Regisseur und achtfachen Torschützen parat. „Außerdem war er ein Vorbild an Einsatz. Auch wenn mitunter bei seinen Toren auch etwas Glück im Spiel war“, verwies der SG-Trainer auf Pfeiffers Treffer zum 27:22. Denn dessen Wurf in Unterzahl landete zwar an der Latte, doch dort prallte er vom Rücken des VfL-Keepers Schwagereit doch noch ins Tor. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gäste allerdings längst ihrem Schicksal ergeben.

Doch Naumann wäre nicht Naumann, wenn er seinen Blick nach dem Sieg nicht gleich wieder nach vorne richten würde: „Das Spiel war natürlich enorm wichtig. Aber wir dürfen jetzt nicht nachlassen, sondern müssen weiter konzentriert sein.“

SG Achim/Baden: von Seelen (1), Meinken - Block-Osmers (1), Jacobsen (2), Wolters (1), Podien (6/1), Windßus (2), Fastenau (6), Pfeiffer (8), Meyer, Balke (3), Schmidt.

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