TT-Verbandsligist verliert seinen Spitzenspieler / Kramer: „Für uns der Super-Gau“

Der nächste Schock: Auch Peter Igel verlässt den TVO

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In der kommenden Saison müssen die TT-Herren des Verbandsligisten TV Oyten auf Peter Igel verzichten. Der Spitzenspieler des TVO hängt seinen Schläger an den Nagel.

Oyten - Von Kai Caspers. Eitel Sonnenschein herrschte in den vergangenen Wochen auf Seiten des Tischtennis-Verbandsligisten TV Oyten: Denn nach einer schwierigen Hinserie wusste sich das Team um Kapitän Fabian Kramer in der zweiten Saisonhälfte erheblich zu steigern und sicherte sich bereits vor der abschließenden Partie gegen den Geestemünder TV (3:9) den Klassenerhalt. Aktuell gestaltet sich die Lage jedoch etwas anders. Nachdem bereits Marco Gluza den TVO in Richtung Thüringen verlassen wird, hat nun auch noch Spitzenspieler Peter Igel seinen Abschied verkündet.

Eine Nachricht, die für alle Beteiligten ziemlich überraschend kam. „Damit hatte ich nicht gerechnet“, musste Kramer die nächste Hiobsbotschaft dann auch erstmal sacken lassen. Zumal Igel nicht zu einem anderen Verein wechselt, sondern den Schläger gänzlich an den Nagel hängen will. „Für uns ist das natürlich der völlige Super-Gau. Denn schon ohne Marco hätten wir nächste Saison vor einem ganz schweren Jahr in der Verbandsliga gestanden. Und ohne Peter ist der Klassenerhalt für uns mit eigenen Bordmitteln im Grunde genommen nicht zu schaffen“, macht sich Kramer nichts vor. Daher gelte es nun so schnell wie möglich verschiedene Optionenen für ein weiteres Jahr in der Verbandsliga zu prüfen. Kramer: „In der Kürze der Zeit können wir natürlich noch keinen Ersatz für die beiden Spieler präsentieren. Aber die ersten Gespräche laufen schon. Und ich bin auch ganz zuversichtlich, dass wir jemanden finden, der nicht nur menschlich in unsere Mannschaft passt, sondern auch das Potenzial für die Verbandsliga hat. Und sollte jetzt noch jemand Interesse haben, stehe ich für Gespräche natürlich immer gerne zur Verfügung.“

Im abschließenden Saisonspiel gegen den Geestemünde TV setzte es für den TVO eine vor allem in der Höhe unerwartet deutliche 3:9-Niederlage. Schließlich waren die Gäste ohne ihren Spitzenspieler Anton Depperschmidt angereist. „Geestemünde war einfach unfassbar stark. Und bei uns war scheinbar die Luft dann doch etwas raus“, war das für Kramer letztlich der entscheidende Unterschied. Das zeigte sich vor allem in den Fünf- Satz-Spielen, in denen die Oytener sieglos blieben. Somit reichte es für die Gastgeber letztlich nur zu einem Sieg im Doppel von Igel/Gluza sowie zwei weiteren Erfolgen von Igel und Rico Buchholz im oberen Paarkreuz gegen Daniel Reifschneider.

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