TV Oyten kommt in Pennigbüttel unter die Räder – 0:5 / Nun Derby in Achim

Die nächste herbe Klatsche

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Plant mit seiner Elf einen Dreier im Derby: Achims Andreas Taubhorn.

Oyten – Oytens Coach Axel Sammrey redete nach der herben 0:5 (0:3)-Pleite seines Teams am späten Mittwochabend beim SV Pennigbüttel nicht lange um den heißen Brei herum, urteilte nüchtern: „Mit solch einer Leistung haben wir in der Fußball-Bezirksliga einfach nichts zu suchen!“

Denn von Beginn an bekamen die Oytener, die mit acht A-Junioren die Reise in den Kreis Osterholz antraten, kein Bein in dieser Partie an den Boden. Von der ersten Minute an diktierten die Gastgeber das Geschehen, der TVO verbuchte in Durchgang eins nicht einen einzigen Torschuss. „Zudem kamen wir immer einen Schritt zu spät, kassierten dann das 0:1 nach 24 Minuten so, wie es eben nur ein Kellerkind kassiert. Eine Flanke sprang vom Knie einer meiner Spieler genau vor die Füße des Torschützen, der nur noch einschieben brauchte“, so Sammrey, der wusste, dass damit die Messe im Grunde schon gelesen war, zumal die Hausherren bis zur Pause noch zwei weitere Tore (33./41.) nachlegen konnten.

Auch im zweiten Abschnitt hatten die Gäste nur wenig zu bestellen, auch wenn sie nun einige Male zumindest etwas gefährlich vor dem Pennigbütteler Tor auftauchen konnten. Richtig Zwingendes aber gab es nicht. Im Gegenteil. Zweimal noch legten die Platzherren nach (59./65.), „auch wenn das 0:5 klar abseits war“, so Sammrey, der dieses dann dem Unparteiischen sehr deutlich machte. „Mein Frust musste da mal raus!“

Sonntag nun geht es für die Oytener gleich weiter, steht das Derby beim 1. FC RW Achim an. Sammrey: „Ich muss am Freitag im Training schauen, wie die Jungs diese Klatsche verarbeitet haben und sie dann wieder aufrichten. Was ich dann am Sonntag für ein Team aufstellen kann, ich weiß es jetzt noch gar nicht“, so der TVO-Coach, der dann aber wieder auf einige Stammkräfte zurückgreifen könnte, die in Pennigbüttel noch fehlten.

Die Leistungen und vor allem die Platzierung des TVO verwundern Achims Trainer Andreas Taubhorn schon ein wenig. „Auch wenn die Mannschaft jung ist, gehört sie eigentlich dort unten nicht hin. Doch auch wir stehen noch nicht dort, wo wir eigentlich hinwollen. Deshalb brauchen wir am Sonntag den Dreier“, sagt da Achims Trainer, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.  vst

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